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Fazit und Ansatz eines interdisziplinären Ansatzes

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Zusammenfassung

Als ein Ergebnis der Arbeit ist festzuhalten, daß die Aktienkursbildung allein unter rein neoklassischen Überlegungen kaum erklärbar ist. Die RCT distanziert sich denn auch von den durch die Neoklassik propagierten gleichgewichtstheoretischen Ansätzen, nach denen die Marktteilnehmer faktisch keine Bedeutung hätten, da die Situation von der Bedingung des markträumenden Marktgleichgewichts dominiert werde und die Berechnung des Marktpreises ohne Beachtung des individuellen Verhaltens und des Marktmechanismuses erfolge. Demgegenüber sieht die RCT -erstmals theoriegestützt und explizit erörternd- das menschliche Handeln als ein Abwägen von Kosten und Nutzen und als eine Reaktion auf verschiedene Anreize an. Sie basiert auf dem Prinzip des methodologischen Individualismus, nach dessen forschungsleitender Idee die Grundbestandteile der sozialen Welt die Individuen sind. Soziale Prozesse und Institutionen sind somit unter Rückgriff auf theoretische Aussagen über individuelles Verhalten zu erklären. Es ist ein konsequentes Programm zur sozialwissenschaftlichen Integration, wobei die Gemeinsamkeiten der einzelnen Disziplinen in allgemeinen Gesetzmäßigkeiten individuellen Verhaltens und ihre Besonderheiten in disziplinspezifischen Rahmenbedingungen bestehen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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