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Der Einfluß von Produkteigenschaften auf die Diffusion

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Part of the Betriebswirtschaftslehre für Technologie und Innovation book series (BTI, volume 30)

Zusammenfassung

Wie in Kapitel 2.1 bereits dargestellt, spielen produktspezifische Einflußfaktoren eine entscheidende Rolle im Adoptions- und Diffusionsprozeß. Die Frage ist demnach, welche Eigenschaften einer Innovation die Diffusion, d.h. die Diffusionsgeschwindigkeit und das erreichbare Marktpotential, bestimmen. In der Literatur werden unzählige Eigenschaften genannt (vgl. Tornatzky/Klein, 1982, S. 43; Holak/Lehmann, 1990, S. 71 f.), die sich jedoch auf die fünf von Rogers genannten Eigenschaften zurückführen lassen (vgl. Rogers, 1995, S. 208 ff.):
  1. 1.

    Relativer Vorteil (relative advantage),

     
  2. 2.

    Kompatibilität (compatability),

     
  3. 3.

    Komplexität (complexity),

     
  4. 4.

    Erprobbarkeit (trialability) und

     
  5. 5.

    Wahrnehmbarkeit (observability).

     

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Literatur

  1. 25.
    Die Betrachtung von kulturellen Unterschieden ist Thema der internationalen Diffusionsforschung.Google Scholar
  2. 26.
    Dieser Aspekt wird auch unter den Eigenschaften „continuous - discontinuous“ gefaßt (vgl. Gatignon/ Robertson, 1985, S. 863; Ram, 1989, S. 23; Hardie/Robertson/Ross, 1996, S. 356).Google Scholar
  3. 27.
    Holak/Lehmann ( 1990, S. 63) erwähnen auch den positiven Einfluß auf den relativen Vorteil. Aufgrund der hier gewählten Aufteilung es relativen Vorteils ist dieser Zusammenhang nicht mehr einzeln anzugeben.Google Scholar
  4. 28.
    Eine ähnliche Unterteilung in Leistungsrisiko, das hier dem technischen Risiko entspricht, und Kostenrisiko (ökonomisches Risiko) trifft Pohl ( 1996, S. 144).Google Scholar
  5. 29.
    Vgl. Holak/Lehmann, 1990, S. 66; Schmalen/Pechtl, 1996, S. 821; Pechtl, 1991, S. 49, die jedoch bei der Darstellung derGoogle Scholar
  6. 30.
    Die Aussage einer Adoptionsstudie lautet z.B.: Adopter sehen in dem betrachteten Produkt einen höheren relativen Vorteil als Nicht-Adopter. Die Aussage einer Diffusionsstudie dagegen ist z.B.: Das betrachtete Produkt hat einen höheren relativen Vorteil als ein anderes Produkt und deshalb eine höhere Diffusionsgeschwindigkeit.Google Scholar
  7. 31.
    Die Studie von Holak (1988) ist zwischen diesen beiden Forschungsrichtungen anzusiedeln, da dort zwar zunächst der Einfluß der Wahrnehmung der Produkteigenschaften auf die Adoptionsentscheidung (bzw. Kaufabsicht) untersucht wird, aber auch Aussagen über den Erfolg mehrerer Produkte getroffen werden.Google Scholar
  8. 32.
    Genau genommen, handelt es sich hierbei nicht um eine Diffusionsstudie. Da aber der Einfluß der Produkteigenschaften auf eine aggregierte Größe (den Marktanteil wenige Jahre nach der Einführung) untersucht wird, wird die Studie an dieser Stelle erwähnt.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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