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Grundlagen des Umweltmanagements

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Zusammenfassung

Die International Organization for Standardization (ISO) erarbeitet zur Zeit die Normenreihe ISO 14000ff Umweltmanagement. Während der Normenteil ISO 14001 Umweltmanagementsysteme — Spezifikation mit Anleitung zur Anwendung im Herbst 1996 verabschiedet wurde, sollen die weiteren Teile schrittweise bis zum Jahr 2000 eingefuhrt werden. Inhaltlich umfasst die Normenreihe ISO 14000 die in Abb. 2–1 miteinander verknüpften Normenteile.

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Literatur

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  8. Caduff 96a, S. 129. Diese Abbildung wurde im ISO/CD 14031.2 aufgrund der Kommentare des Verfassers integriert (vgl. und ISO/TC 207/SC 4, S. 36).Google Scholar
  9. Caduff 97 a, in Anlehnung an ISO 14031.Google Scholar
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  13. Die Beanspruchung von Ressourcen und die Freisetzung von Emissionen entspricht in diesem Zusammenhang den Elementarflussen. Elementarflusse sind definiert als Stoff-und Energieflüsse, die ohne vorherige Behandlung der Ökosphäre entnommen bzw. ohne nachfolgende Behandlung der Ökosphare abgegeben werden (vgl. ISO 14040, S. 4).Google Scholar
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  16. Abbildung aus Ahbe, S. 65.Google Scholar
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  18. Abbildung aus Ahbe, S. 70.Google Scholar
  19. Vgl. ISO 14040, S. 5.Google Scholar
  20. Im vorangegangenen Beispiel wurden keine Elementarflüsse ausgewiesen, sondern eine Bewertung mittels Umweltbelastungspunkten. Die Anwendung vollaggregierter Kennzahlen ist nur für Umweltauswirkungen anwendbar, die in geographischen Räumen anfallen, für die der gewahlte Bewertungsmassstab ausgerichtet ist. Die Umweltbelastung identischer Emissionen in verschiedenen Gebieten ist für lokale und regionale Umweltprobleme unterschiedlich. Grundsätzlich ist daher eine Beurteilung einer Bewertung mittels vollaggregierter Kennzahlen vorzuziehen (vgl. Kap. 3.2).Google Scholar
  21. Die Übersetzung des englischen Begriffs “functional unit” lautet in der ISO EN DIN 14040 “funktionelle Einheit” (vgl. DIN 14040). Da diese Übersetzung jedoch zu Interpretationsschwierigkeiten führen kann, wird in dieser Arbeit der Ausdruck “funktionsbezogene Masseinheit” gebraucht.Google Scholar
  22. In Ahnlehnung an ISO 14040, Kap. 5.1.2.1.Google Scholar
  23. Aufgrund zahlreicher Kommentare des Verfassers wurde folgender Text in die Einleitung der Norm ISO 14031 integriert: “Examples of other tools that management could use to provide additional information for EPE include environmental reviews and life cycle assessment (LCA). While EPE focuses on describing the environmental performance of an organization, LCA describes the environmental performance of product and services over their entire life cycle. For product and service systems, further guidance is given in ISO 14040 and ISO 14041. An organization may wish to use information derived from common data for both EPE and other management tool.” (Vgl. ISO 14031).Google Scholar
  24. Vgl. Volvo, S. 4.Google Scholar
  25. Das Oslo-Paradigma wurde während des 3. ISO/TC 207 Meetings von den Schweizer Delegierten PD Dr. P. Gresch, Dr. K. Buxmann und des Verfassers definiert (vgl. auch Züst/Caduff. 95, S. 430).Google Scholar
  26. Vgl. ISO 14001.Google Scholar
  27. Vgl. ISO 14004.Google Scholar
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  30. Vgl. EMAS 1836/93 Anh. C Abs. 3.Google Scholar
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  32. Vgl. ISO 14001, Kap. 3.4.Google Scholar
  33. Vgl. ISO 14001, Kap. 4.3.1.Google Scholar
  34. Vgl. ISO 14001, Kap A.3.1.Google Scholar
  35. Die Debatte zwischen ISO 14001 und EMAS wäre eigentlich überflüssig (vgl. Dyllick, S. 3). Eine Organisation, die sich gegenüber ihren Umweltauswirkungen verantwortlich fühlt, wird die Notwendigkeit einer umfassenden Beurteilung, d.h. auch von Produkten über den gesamten Lebensweg, erkennen. Das Herausschaien dieser Unterschiede, so zeigt sich jedoch in der Praxis, ist aber dringend erforderlich, da selbst ISO 14001 zertifizierte Organisationen die Anforderung nach der Berucksichtigung ihrer Produkte nicht erfüllen. So grenzt beispielsweise das Kupferdraht-lsolierwerk KIW ihr Betrachtungsfeld wie folgt ab: “Datenerhebung und Bilanzierung ist bezogen auf das Gebiet innerhalb der Betriebsgrenzen, weil wir daruber uneingeschränkte Verfügung uber die Daten haben” (vgl. KIW Art. 22).Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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