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Untersuchungen über das Schnellkühlverfahren bei Steinzeug

  • Adolf Dietzel
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1343)

Zusammenfassung

Im Zuge der Rationalisierung der Herstellung von Steinzeug (Kanalisationsrohre, Behälter, Laborausgußbecken und dgl.) ging man auch dazu über, das Brennverfahren wirtschaftlicher zu gestalten. Während man bisher die Ware nach dem Brand im Ofen, sei es Kammerofen oder Tunnelofen, unkontrolliert bis nahezu Zimmertemperatur abkühlen ließ, ging auf eine Anregung von G. Cremer die Firma Cremer u. Breuer, Frechen, als erste dazu über, die Abkühlzone nach dem Garbrand bis etwa 800°C kontrolliert wesentlich zu verkürzen. Dies war nur dadurch möglich, daß man der Ware durch eingebaute Kühlschlangen im Ofen zwangsweise Wärme entzog. Dies brachte zunächst einen doppelten Vorteil. Einmal konnte man einen erheblichen Teil von Wärme aus dem Gut rückgewinnen, zum anderen verkürzte sich die Länge eines Tunnelofens oder aber die Gesamtbrennzeit eines Kammerofens recht erheblich. Die Geschwindigkeit dieser schroffen Abkühlung hat ihre Grenze lediglich darin, daß die Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen bei einem Stück so groß wird, daß Bruch eintritt. Nach dieser schroffen Abkühlung folgt eine Zone langsamer Abkühlung, in der sich die Temperaturunterschiede im Scherben ausgleichen, damit dann die Quarzumwandlung bei 573° C über den gesamten Scherbenquerschnitt einigermaßen gleichmäßig erfolgt und auch dabei keine unzulässigen Spannungen entstehen. Die weitere Abkühlung ist dann normal.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

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  • Adolf Dietzel

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