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Interpolationsverfahren zur Ermittlung der HI-Emission der Sternhaufen

  • Rolf Schwartz
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1844)

Zusammenfassung

Die gemessenen 21-cm-Profile in Richtung der Sternhauf en enthalten neben der gesuchten HI-Emission der Sternhaufen noch die HI-Strahlung des allgemeinen galaktischen Feldes. Die gemessenen Vergleichspunkte dienen dazu, diese allgemeine galaktische Strahlung zu erfassen. Mit verschiedenen Interpolationsverfahren wird aus den Vergleichsprofilen ein Erwartungsprofil berechnet, das die HI-Strahlung des allgemeinen galaktischen Feldes in der Richtung des Sternhaufens darstellt. Die Differenz der gemessenen Sternhaufenprofile und der Erwartungsprofile gibt an, was an Linienstrahlung aus streng lokalisierten Einzelwolken in der Richtung des Sternhaufens kommt. Sie erfaßt auch solche Einzelwolken, die vor oder hinter dem Sternhaufen liegen. Im Differenzprofil wird dann eine scheinbare HI-Emission des Sternhaufens erscheinen. Tritt andererseits eine solche Wolke in einem Vergleichsprofil auf, so wird das Differenzprofil des Sternhaufens bei der entsprechenden Frequenz negative Intensitäten aufweisen. Durch die Mittelbildung bei der Bestimmung der Erwartungsprofile werden diese Intensitäten im Durchschnitt um den Faktor 12 beim Kreisverfahren und um den Faktor 4 beim Diagonalverfahren herabgesetzt.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Rolf Schwartz
    • 1
  1. 1.Astronomische InstituteUniversität BonnDeutschland

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