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Einführung

Chapter
Part of the Schriften zur Handelsforschung book series (3428, volume 27)

Zusammenfassung

Aufgabe aller wirtschaftlichen Tätigkeit ist es, mit den vorhandenen produktiven Kräften ein möglichst hohes Maß an Bedarfsbefriedigung zu erreichen, menschlichen Bedarf und natürliche Knappheit der Güter auf günstigste Weise miteinander in Einklang zu bringen. Man nennt dieses Grundprinzip wirtschaftlichen Verhaltens allgemein das Prinzip der Wirtschaftlichkeit oder das ökonomische Prinzip. Aus dem ökonomischen Prinzip leitet sich ab, daß im Wesen der Wirtschaft das Streben nach Verbesserung liegt. Verwirklicht wird dieses Streben einmal durch geistige Erschließung der Wirtschaftsproblematik, um Wege zu rationellerer Gestaltung wirtschaftlicher Betätigung zu finden, durch Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis und weiter dadurch, daß die gefundenen Wege in der Praxis beschritten werden. In der vorgelegten Untersuchung sind diese Bemühungen um bessere Durchsetzung des Wirtschaftlichkeitsprinzips mit „Ökonomisierung“ 1 bezeichnet. Unter Ökonomisierung sind also alle Maßnahmen zu verstehen, welche einen bedarfsgemäßeren oder sparsameren Einsatz der produktiven Faktoren erstreben mit dem Ziele, den Grad menschlicher Bedarfsbefriedigung zu verbessern.

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Literatur

  1. 1.
    In diesem Sinne von Seyffert bereits 1922 verwendet; Rudolf Seyffert, Der Mensch als Betriebsfaktor, Stuttgart 1922, S. 173 ff.;Google Scholar
  2. 1a.
    ferner Rudolf Seyffert, Stichwort „Ökonomisierung“ in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 1. Aufl., Stuttgart 1928, 4. Band, Sp. 171/76.Google Scholar
  3. 2.
    Vgl. hierzu: Rudolf Seyffert, Der Mensch als Betriebsfaktor; Kapitel „Leistungssteigerung und Aufwandsparung“, Stuttgart 1922, S. 172 ff.Google Scholar
  4. 3.
    Edmund Sundhoff, Über den Stand der Okonomisierung, in: Mitteilungen des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln, Nr. 7 vom 1. Juli 1951, S. 109 ff. (im folgenden mit „Okonomisierung“ zitiert).Google Scholar
  5. 4.
    In der neueren Literatur setzt sich der Begriff „Ökonomisierung“ als Bezeichnung für die wirtschaftliche Rationalisierung immer stärker durch, z. B. bei Schäfer (Stufen der Rationalisierung im Bereich der Absatzwirtschaft, in: ZfH, NF., 2. Jg. 1950, S. 1 ff.), Buddeberg (Ober die Vergleichbarkeit der Handelsbetriebe, Köln und Opladen 1955), Nieschlag (Die Gewerbefreiheit im Handel, Köln und Opladen 1953).Google Scholar
  6. 5.
    Neben den genannten gibt es noch zahlreiche, meist enger begrenzte Betätigungsbereiche vernunftgemäßer Gestaltung. Als Beispiele seien die Bemühungen um Stabilisierung und Monopolisierung genannt. Der Begriff „Stabilisierung“ würde alle Bestrebungen um dauerhafte Gestaltung eines erreichten Zustandes umfassen, der Begriff „Monopolisierung“, welcher aus dem wirtschaftlichen Bereiche erwächst, würde das Streben nach Alleinherrschaft auf einem Absatzmarkte bezeichnen.Google Scholar
  7. 6.
    Edmund Sundhoff, Ökonomisierung, S. 109: „So herrscht in der Technik der Leitgedanke der sachlichen Vollkommenheit, in der Wirtschaft der des optimalen Verhältnisses von Aufwand und Ertrag und in der praktischen Philosophie der einer richtigen Einstufung des Wertes der Lebensgüter.“Google Scholar
  8. 7.
    Edmund Sundhoff, Okonomisierung, S. 109: „Der reine Techniker beurteilt, aus seinem Gesichtswinkel heraus vollkommen zu recht, ein neues Verfahren lediglich von der technischen Seite her…. Andererseits würde der homo oeconomicus, wenn es ihn gäbe, auch an die vollendetste technische Leistung lediglich den Maßstab der Wirtschaftlichkeit anlegen.“Google Scholar
  9. 8.
    Das zeigt sich ganz besonders deutlich am Verhältnis der Rationalisierungsbereiche Öikonomisierung und Monopolisierung. Das Streben nach Monopolisierung erwächst zwar aus dem wirtschaftlichen Bereiche. Es ist rationell aber nur vom Blickwinkel des ein Monopol — aus Gewinn- oder Machtgründen — erstrebenden Betriebes. Da das Monopolisierungsstreben den Grundsätzen wirtschaftlichen Handelns genau entgegen läuft, ist es vom ökonomischen Standpunkte unrationell.Google Scholar
  10. 9.
    Edmund Sundhoff, ÖÖkonomisierung, S. 109: „Der Wirtschafter wird als selbstverständlich ansehen, daß die Technik der Wirtschaft gegenüber eine dienende Rolle einzunehmen habe, und eine technische ratio daher nur so weit anzuerkennen sei, als sie der wirtschaftlichen nicht widerspricht.“Google Scholar
  11. 10.
    Edmund Sundhoff, ÖÖkonomisierung, S. 109.Google Scholar
  12. 11.
    So auch Lysinski: „Weil es höhere Werte gibt, als wirtschaftliche, sind der Rationalisierung im Dienste wirtschaftlicher Zwecke… gewisse Grenzen gezogen… Diese Grenzen werden überall dort liegen, wo durch konsequente Rationalisierung im Dienste des betr. wirtschaftlichen Zweckes Werte zerstört werden, die höher sind als wirtschaftliche Werte“ (Das Prinzip der Rationalisierung, in: ZFHw u. Hp., 15. Jg. 1922/23, Heft 4, S. 77).Google Scholar
  13. 12.
    Es kann hier nicht die Frage behandelt werden, wieweit eine vom wirtschaftlichen Standpunkte aus unrationelle Höherentwicklung der Technik aus politischen Gründen — z. B. des nationalen Prestiges oder der nationalen Sicherheit wegen — doch echte Rationalisierung bedeutet.Google Scholar
  14. 13.
    In der neueren Distributionsliteratur kommt dieser Standpunkt z. B. besonders deutlkh bei Buddeberg zum Ausdruck: „Die Differenz zwischen Betriebsspanne (Ertrag) und Betriebsfaktoreinsatz (Kosten) zeigt die betriebliche Rentabilität und dient zugleich als Maßstab der Wirtschaftlichkeit.“ (Hans Buddeberg, Über die Vergleichbarkeit der Handelsbetriebe, Köln und Opladen 1955, S. 202).Google Scholar
  15. 14.
    Heinrich Nicklisch, Wirtschaftliche Betriebslehre, 5. Aufl., Stuttgart 1922, S. 35.Google Scholar
  16. 15.
    Rudolf Seyffert, Ober Begriff, Aufgaben und Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl., Stuttgart 1957, S. 9.Google Scholar
  17. 16.
    Auf diese Tatsache weist Schär sehr eindringlich hin (Allgemeine Handelsbetriebslehre, 5. Aufl., Leipzig 1923, S. 92 f.), ferner beispielsweise auch Leitner (Wirtschaftslehre der Unternehmung, 5. Aufl., Berlin und Leipzig 1926, S. 14 f.) und Nickelisch (Die Entwicklung der Handelswissenschaften an den Handelshochschulen, Leipzig 1911, S. 14 ff.).Google Scholar
  18. 17.
    Fritz Schönpflug zur Charakterisierung der Einstellung Nicklischs, daß die Leistung der Betriebswirtschaft nicht vom erzielten Gewinne her zu beurteilen sei (Betriebswirtschaftslehre, 2. Aufl., Stuttgart 1954, S. 171).Google Scholar
  19. 18.
    Heinrich Nickelisch, Die Entwicklung der Handelswissenschaften an den Handelshochschulen, Leipzig 1911, S. 20; ebenso Schär: „Der Handel muß seine Aufgabe nach den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit lösen“ (Allgemeine Handelsbetriebslehre 5, S. 99 sowie Genossenschaftliche Reden und Schriften, S. 17).Google Scholar
  20. 19.
    Edmund Sundhoff, Ökonomisierung, S. 113.Google Scholar
  21. 20.
    Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre des Handels, 1. Aufl. 1951 (4. Aufl. 1961), Köln und Opladen, S. 283 (im folgenden mit „Wirtschaftslehre“ zitiert).Google Scholar
  22. 21.
    Diese Dreigliederung der Untersuchungsbereiche der Wirtschaft in Produktion, Distribution und Konsumtion geht auf Say zurück, der sie in seinem 1803 erschienenen Werk „Traité d’économie politique“ erstmals verwendete. Die Volkswirtschaftslehre, so auch Say, sieht diese Dreiteilung jedoch unter dem Gesichtspunkte der Bildung, Verteilung und Verwendung des Einkommens. Entsprechend behandelt sie im Untersuchungsbereich Distribution die Lohn-, Zins- und Grundrententheorie, die damit in Zusammenhang stehende Wert- und Preislehre sowie die Probleme von Geld und Kredit. Die Güterverteilung wird dagegen entweder im Bereiche der Produktion mit untersucht oder in einem mit Zirkulation, Verkehr, Güterumlauf bezeidhneten eigenen vierten Abschnitt. Der Distributionsbegriff, so wie er in der vorliegenden Arbeit Verwendung findet, hat also einen anderen Inhalt als der der Volkswirtschaftslehre.Google Scholar
  23. 22.
    Erich Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd.: Die Produktion, Berlin-Göttingen-Heidelberg (1. Aufl. 1951), 3. Aufl. 1957, S. 3: „Eine Leistungserstellung, die außer Arbeitsleistungen und Betriebsmitteln auch den Faktor Werkstoff enthält, bezeichnen wir als ‚Produktion’.“ (Im folgenden mit „Grundlagen“ zitiert)Google Scholar
  24. 23.
    Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre 3, S. 8Google Scholar
  25. 24.
    Die Definition Buddebergs (Betriebslehre des Binnenhandels, Wiesbaden 1959, S. 10), welcher die Distributionsleistung als eine „mit dem Warenumsatz kombinierte Dienstleistung“ bezeichnet, ist nicht ganz zutreffend, da der Warenumsatz selbst Dienstleistung ist.Google Scholar
  26. 25.
    Dazu gehören natürlich auch die Aufgaben der Produktionslenkung auf den wichtigsten Bedarf, welche die Distribution ebenfalls erfüllen kann.Google Scholar
  27. 26.
    Eine eingehende Darstellung des Handelsbegriffs und seiner Entwicklung findet sich bei Seyffert, Wirtschaftslehre 3, S. 3 ff.Google Scholar
  28. 27.
    So lehnt z. B. die Industrie überwiegend die Bezeichnung ihrer Distributionstätigkeit als „Handel“ ab.Google Scholar
  29. 28.
    Außerdem verbindet sich mit dem Begriff Handel in der Praxis leider manchmal noch die Vorstellung von Betrieben, die wenig dynamisch geführt werden, betriebswirtschaftlich rückständig sind und ihre Rentabilität zu Lasten guter Bedarfsversorgung erstreben. So vermeiden z. B. grossierende oder detaillierende Produzenten in der Bezeichnung ihrer Absatzorgane meist das Wort Handel (Auslieferungslager, Fabriklager, Fabrikverkaufsstelle). Aus Frankreich wird berichtet, daß Leclerc, welcher mit seinen Detailhandelsunternehmen wirtschaftlichere Formen des Absatzes zu beschreiten sucht, in der Bezeichnung seiner und der ihm angeschlossenen Betriebe das Wort „commerce“ konsequent vermeidet; seine Detailhandelsunternehmen tragen den Namen „Centres de distribution Leclerc“ (Das Experiment Leclerc im französischen Handel, Schweizerische Zentralstelle der Nahrungs- und Genußmittelwirtschaft, SWZ, Beilage zum SWZ-Monatsbulletin, Nr. 92/1960).Google Scholar
  30. 29.
    Der Güterumsatz im Sinne des Distributionsbegriffs wird im Englischen mit „distribution“, im Französischen mit „distribution“, im Spanischen mit „distribución“, im Italienischen mit „distribuzione“, im Niederländischen mit „distributie“, im Portugiesischen mit „distribuição“ und im Schwedischen mit „distribution“ bezeichnet.Google Scholar
  31. 30.
    So verwendet Seyffert, der betont für die funktionelle Auffassung des Handelsbegriffs (Handel gleich Güterumsatz) eintritt, mehrfach anstelle Handel das Wort Distribution (z. B. Die Problematik der Distribution, in: Mitteilungen des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln, Nr. 11 vom 15. Juni 1952, S. 198; Über Begriff, Aufgaben und Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl., Stuttgart 1957, S. 20; Wirtschaftslehre 3, S. 357, 612, 613). Zur Kennzeichnung der Tätigkeiten des Güterumsatzes findet sich der Distributionsbegriff ferner z. B. auch bei Schmalenbach (Der freien Wirtschaft zum Gedächtnis, Köln und Opladen 1949, S. 57), Sundhoff (Absatzorganisation, Wiesbaden 1958, S. 9), Ruberg (Zwei Partner — Ein Ziel, RGH-Schrift, Köln, 1. Band 1958, S. 12), Buddeberg (Betriebslehre des Binnenhandels, Wiesbaden 1959, S. 9), deutsch als „Verteilung“ bei Niclelisch (Die Betriebswirtschaft, 7. Aufl., Stuttgart 1932, S. 94). Die von Schäfer für den Bereich des Güterumsatzes vorgeschlagene Bezeichnung Absatzwirtschaft (Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, 2. Aufl., Köln und Opladen 1950, S. 13) hat gegenüber dem Distributionsbegriff den Nachteil, daß der Absatzbegriff im allgemeinen enger aufgefaßt wird. So z. B. Seyffert: „Absatz ist der laufende Verkauf von Waren, die die eigentlichen Umsatzträger des Betriebes sind“ (Wirtschaftslehre 3, S. 477) oder Gutenberg: „Absatz ist die Schlußphase des gesamtbetrieblichen Umsatzprozesses unter Einschluß aller Maßnahmen, die auf eine möglichst günstige Gestaltung der gesamten Verkaufstätigkeit und der gesamten Verkaufsverhältnisse eines Unternehmens gerichtet sind“ (Grundlagen, 2. Bd.: Der Absatz, 2. Aufl., S. 2) oder Sundhoff: „Im folgenden soll unter Absatz stets der betriebliche Gliedprozeß im vorstehend aufgeführten Sinne verstanden werden. Der Absatzbegriff wird demnach hier ebenso im einzelwirtschaftlichen Sinne verwendet wie bei Seyffert und Gutenberg; er ist also enger als bei Schäfer und Schiller, die unter Absatzwirtschaft den gesamten Distributionsbereich vom Erzeuger über den Handel bis zum Verwender verstehen“ (Absatzorganisation, Wiesbaden 1958, S. 9).Google Scholar
  32. 31.
    Heinrich Nicklisch, Die Betriebswirtschaft, 7. Aufl., Stuttgart 1932, S. 175.Google Scholar
  33. 32.
    Vgl. hierzu auch die „Ableitung der Gliederung des Handels aus der Handelskette“ bei: Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre 3, S. 580.Google Scholar
  34. 33.
    Der Herstellerbetrieb wird hier also gedanklich in zwei Gliedbetriebe aufgeteilt: in den „Produktionsbetrieb“, wo die Herstellung erfolgt und den „Distributionsbetrieb“, welcher die Umsatzleistung der Beschaffung und des Absatzes bewirkt. Diese gedankliche Aufgliederung findet sich oft auch in der Praxis realisiert, wenn der Herstellerbetrieb zur Bewirkung seiner Umsatzaufgaben einen selbständigen Beschaffungsbetrieb oder Absatzbetrieb (Vertriebsgesellschaft) gründet.Google Scholar
  35. 34.
    Johann Friedrich Schär, Allgemeine Handelsbetriebslehre, 5. Aufl., Leipzig 1923, z. B. S. 9 und 17.Google Scholar
  36. 35.
    Wilhelm Hasenacle, Neuordnung des wirtschaftswissenschhaftlichen Studiums, Wiesbaden 1954, S. 71/85.Google Scholar
  37. 36.
    Rudolf Seyffert, Über Begriff, Aufgaben und Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl., Stuttgart 1957, S. 27: „So habe ich in meiner ‚Wirtschaftslehre des Handels’ versucht, alle Vorgänge und ihre betrieblichen Träger zu erfassen, die auf der Umsatzleistung als der Handelsfunktion im eigentlichen Sinne des Wortes basieren. (Zugleich ein Beitrag zu der Feststellung von Wilhelm Hasenacle, daß infolge der immer stärkeren Durchsetzung des funktionalen Handelsbegriffs die Handelsbetriebslehre von innen heraus eine Entwicklung zur Funktionslehre nimmt).“Google Scholar
  38. 37.
    Rudolf Seyffert, Über Begriff, Aufgaben und Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre, S. 29.Google Scholar
  39. 38.
    So beispielsweise für die Beschaffung: Edmund Sundhoff, Grundlagen und Technik der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Essen 1958;Google Scholar
  40. 38a.
    für den Absatz: Erich Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 2. Bd.: Der Absatz, Berlin-Göttingen-Heidelberg, 1. Aufl. 1954, 4. Aufl. 1962;Google Scholar
  41. 38b.
    Edmund Sundhoff, Absatzorganisation, Wiesbaden 1958.Google Scholar
  42. 39.
    Diesen Weg geht z. B. Buddeberg, Betriebslehre des Binnenhandels, Wiesbaden 1959.Google Scholar
  43. 40.
    So unterscheidet Nickelisch zunächst die beiden Hauptgruppen konkrete und abstrakte Güter. Die abstrakten Güter werden aufgeteilt in Wertpapiere (Waren- und Geldpapiere) sowie in sonstige Rechte auf wirtschaftliche Güter. Die konkreten Güter sind in Sachgüter und Leistungsgüter gegliedert, die Sachgüter weiter in Immobilien (Grund und Boden, Gebäude) und in Waren (mobile konkrete Güter) (Heinrich Nicklisch, Die Betriebswirtschaft, 7. Aufl., Stuttgart 1932, S. 86).Google Scholar
  44. 41.
    Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre 3, S. 71. In diesen weiten Warenbegriff sind sowohl die realen Handelswaren (mobile konkrete Güter im Sinne Niclelischs) als auch die ideellen Waren (Wertpapiere, verbriefte Warenrechte usw.; abstrakte Güter im Sinne Niclelischs) einbezogen.Google Scholar
  45. 42.
    Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre 3, S. 71.Google Scholar
  46. 43.
    Rudolf Seyffert, Stichwort „Okonomisierung“, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 1. Aufl., Stuttgart 1928, 4. Bd., Sp. 175/76.Google Scholar
  47. 44.
    Karl Christian Behrens, Senkung der Handelsspannen, in: ZfH, NF., 1. Jg. 1949, S. 365.Google Scholar
  48. 45.
    Karl Christian Behrens, Senkung der Handelsspannen, in: ZfH, NF., 1. Jg. 1949, S. 365.Google Scholar
  49. 46.
    Rudolf Seyffert, Ökonomisierung im Einzelhandel, in: Handbuch des Einzelhandels, Stuttgart 1932, S. 614.Google Scholar
  50. 47.
    Zahlenunterlagen der Praxis, die Einblicke in Struktur und Leistung der Distributionsbetriebe geben, liegen vorwiegend aus dem Einzelhandelsbereich vor. Geringer ist die Bereitschaft der Großhandelsbetriebe, Unterlagen, aus denen sich Okonomisierungserkenntnisse gewinnen lassen, zur Verfügung zu stellen; sehr schwach ist sie noch bei den Distributionsabteilungen der Produzenten. So entstammen die Zahlenbeispiele der Arbeit überwiegend dem Einzelhandel.Google Scholar
  51. 48.
    Seyffert bezeichnet dies als den schwierigsten Teil der Ökonomisierung: „Das Schwierigste ist dabei das richtige Erkennen der Betriebsleistungen, an die die Ökonomisierung am dringendsten angesetzt werden muß.“ (Rudolf Seyffert, Okonomisierung im Einzelhandel, in: Handbuch des Einzelhandels, Stuttgart 1932, S. 614).Google Scholar
  52. 49.
    Diese Meinung vertritt ausgeprägt z. B. auch Buddeberg (Ober die Vergleichbarkeit der Handelsbetriebe, Köln und Opladen 1955, S. 222).Google Scholar
  53. 50.
    Otto Angehrn, Probleme der Produktivitätssteigerung im Bereiche des Absatzes, in: Jahrbuch der Absatz- und Verbrauchsforschung, 3. Jg. 1957, S. 84.Google Scholar
  54. 51.
    „Für die gesamte Ökonomisierung der Distribution gibt es keine alleinseligmachende Methode“ (Rudolf Seyffert, Die Problematik der Distribution, S. 194).Google Scholar
  55. 52.
    Carl Günther Ludovici, Grundriß eines vollständigen Kaufmanns-Systems, 2. Aufl., Leipzig 1768, S. 256.Google Scholar
  56. 53.
    Erich Gutenberg, Grundlagen, 1. Bd.: Die Produktion, 3. Aufl., Berlin-Göttingen-Heidelberg 1957, S. 5 ff. und 99 ff. sowie 2. Bd.: Der Absatz, 2. Aufl. 1956, S. 9.Google Scholar

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Authors and Affiliations

  1. 1.BetriebswirtschaftslehreUniversität zu KölnDeutschland

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