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Die Definition der Übertragungsfunktion und der Übergangsfunktion

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Zusammenfassung

Die Einführung der Begriffe Übertragungsfunktion und Übergangsfunktion haben sich vor allem in der elektrischen Nachrichtentechnik, der Regelungstechnik und Mechanik als äußerst nützlich erwiesen. Um beispielsweise die Übertragungseigenschaften von Netzwerken zu ermitteln, werden zusammengehörige Eingangs- und Ausgangssignale des Netzwerks miteinander verglichen und auf diese Weise der Einfluß des Netzwerks auf beliebige Eingangssignale festgestellt. Die das System beschreibende Differentialgleichung besitzt für die praktische Handhabung nämlich den Nachteil, daß ihre Konstanten experimentell häufig sehr schwierig zu bestimmen sind. Gute Aussagen über das dynamische Verhalten eines Systems lassen sich jedoch schon dadurch gewinnen, daß sinusförmige Erregungen verwendet und die Reaktionen des Systems auf diese Erregungen bestimmt werden. Werden diese sinusförmigen Eingangsgrößen als zeitlich unbegrenzt und weiterhin das System bzw. Netzwerk als linear angenommen, so gehört zu jeder sinusförmigen Eingangsgröße stets eine sinusförmige Ausgangsgröße. Die Übertragungseigenschaften eines linearen Systems lassen sich somit bestimmen, indem das Frequenzverhalten des Systems, das heißt die Abhängigkeit der Amplitude und Phase der Ausgangsgröße als Funktion der Frequenz untersucht wird. Ein System wird als linear bezeichnet, falls es nur aus linearen Elementen besteht. Ein lineares Element wiederum ist dadurch charakterisiert, daß es zwei physikalische Größen linear miteinander verknüpft.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1984

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