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Allgemeiner Stand

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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2733)

Zusammenfassung

Außer der wirtschaftlichen Bedeutung von Energie-Einsparungen ist vor allem die Realisierbarkeit einer optimalen Leistungsregelung nicht nur bei Neuinvestitionen, sondern auch in bestehenden Zementwerken, Hüttenwerken und Kraftwerken zu berücksichtigen. Diese sind in der Regel mit einer analogen Leistungsregelung ihrer Kugelmühlen ausgestattet (1,2). Die kontinuierliche Messung des Fertiggutstromes ist in vielen Werken nicht vorhanden. Dies muß bei der Planung einer optimalen Konzeption mit in Betracht gezogen werden. Oft ist die Leistungsregelung in bestehenden Werken so aufgebaut, daß das Signal des Frischgutstromes mit dem des Rückgutstromes zusammenaddiert gegen einen festen Sollwert aufgeschaltet und auf einem analogen PI-Regler verarbeitet wird. Dieses Regelschema entspricht in etwa den statischen Forderungen der Mahltechnik, d. h. konstante Mahlfeinheit ist bei konstantem Aufgabestrom (Rückgut und Frischgut) zu erreichen. Änderungen der Mahlbarkeit wirken sich auf den Grießestrom aus und werden durch entsprechende Korrekturen des Frischgutstromes kompensiert. Auf diese Weise wurde schon in weiter Vergangenheit jede Kugelmühle „von Hand“ gesteuert. Bei der Umsetzung dieser Betriebsweise in eine Reglerschaltung wurde leider auch nur dieser Grundgedanke verfolgt und das dynamische Verhalten der Mahlanlage vernachlässigt (5).

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1978

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich ElektrotechnikFachhochschule BielefeldDeutschland

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