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Mineralputze, Kunstharzputze und Wärmedämmsysteme

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Zusammenfassung

Putz ist ein an Wänden oder Decken ein- oder mehrlagig in bestimmter Dicke aufgetragener Belag aus Putzmörteln oder Beschichtungsstoffen,derseineendgültigen Eigenschaften erst durch Verfestigung am Baukörper erreicht. Je nach Belagdicke und Art der verwendeten Mörtel bzw. Beschichtungsstoffe übernehmen Putze bestimmte bauphysikalische Aufgaben. Zugleich dienen sie der Oberflächengestaltung eines Bauwerkes. Von folgenden Normen ist auszugehen:

  • DIN 18550 T1 (Ausg. 1.85) beschreibt als übergeordnete Norm die Putzeigenschaften und notwendigen Fachbegriffe, außerdem legt sie die Anforderungen an die Putze entsprechend ihrer Aufgaben fest.

  • DIN 18550 T2 (Ausg. 1.85) enthält die Regeln für die Herstellung und Verarbeitung von Putzmörteln mit mineralischen Bindemitteln.

  • DIN 18550 T3 (Ausg. 3.91) beinhaltet Angaben über Wärmedämm-Putzsysteme aus Mörteln mit mineralischen Bindemitteln und expandiertem Polystyrol (EPS).

  • DIN E 18550 T4 (Ausg. 3.91) beschreibt Putze mit Zuschlägen mit porigem Gefüge.

  • DIN 18558 (Ausg. 1.85) gilt für die Herstellung und Verarbeitung von Kunstharzputzen mit Beschichtungsstoffen aus organischen Bindemitteln.

  • DIN 18559 (Vornorm 12.88) behandelt Wärmedämm-Verbundsysteme, die zur Wärmedämmung und Gestaltung von Wand- und Deckenflächen dienen.

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  • DOI: 10.1007/978-3-663-05786-4_8
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Frick, Knöll, Neumann, D., Weinbrenner, U. (1993). Mineralputze, Kunstharzputze und Wärmedämmsysteme. In: Baukonstruktionslehre. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-663-05786-4_8

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