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Karriere in NGOs — Modell, Theoriebildung, Praxisbezug

Chapter
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Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 22)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden die empirischen Ergebnisse über die NGOHauptamtlichen und die NGOs als Karrierefeld in einem theoretischen Entwurf verdichtet, auf die Praxis der NGOs als Arbeitgeber bezogen und mit den empirischen Ergebnissen über die Berufspolitik in Parteien verglichen. Die TheorieSkizze entwickelt sich entlang folgender Fragen:
  • Welche NGO-Karrieretypen können auf der Grundlage der Analyse nachgezeichnet werden?

  • Wie ist das Karrierefeld für die NGO-Hauptamtlichen strukturell konzipiert und welche karrierespezifischen Rückwirkungen lassen sich daraus ableiten?

  • Wenn man das Prozessmodell der Berufspolitiker-Karriere zu Grunde legt (vgl. Herzog 1975: 47), wie lässt sich in Anlehnung daran ein Karrieremodell für NGO-Hauptamtliche skizzieren?

  • Wird die Frage nach der Zirkulation von Hauptamtlichen in ihrer Karriere über Sektorengrenzen hinweg gestellt, zeigt sich das NGOKarrierefeld dann versäult, oder gehört der Sektorwechsel (cross over) systematisch zum Karriereprozess?

  • Welche Faktoren haben sich in der Analyse als nachhaltig beeinflussend für den NGO-Berufsmarkt erwiesen und welche politikfeldspezifischen Unterschiede existieren?

  • Welche Auswirkungen haben die Befunde zu Karrieren in NGOs — auch als alternatives Modell der Berufspolitik — bezogen auf die repräsentative Demokratie?

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Literatur

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    Die Verwendung der femininen bzw. maskulinen Form ist im Folgenden nicht zufällig, auch wenn derzeit eine gesicherte repräsentative Aussage nicht möglich ist.Google Scholar
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    Die nachfolgenden Zahlen sind entnommen den Daten des Bundestages im Internet unter http://www.bundestag.de/mdb15/mdbinfo/berufe.pdf, abgerufen am 06.09.04Google Scholar
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    Ohne dies an dieser Stelle vertiefen zu können, ließe sich dies positiv als „Schröder-Plus“ auf der einen Seite, als „Stoiber-Minus“ auf der anderen Seite im Medien-Wahlkampf und seiner medialen Kommentierung im Bundestagswahlkampf 2002 beobachten.Google Scholar
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    vgl. Interviews # 39, # 50, # 60, # 74Google Scholar
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    Hier muss allerdings differenziert werden, denn das Einstiegsalter hängt auch von dem Typ Amt ab, das der politischen Rekrutierung dient: „Mitarbeiterposten in der Exekutive, in der Legislative oder in den Parteiorganisationen werden gewöhnlich mit jungen Akademikern besetzt, die gerade ihr Studium beendet haben.“ (Borchertl/Golsch 1999: 127) Das bundesparlamentarische Einstiegsalter dieser Rekrutierungsgruppe beträgt daher nur 31 Jahre, während diejenigen, die über regionale Funktionen ihre berufspolitische Laufbahn aufnehmen. sind durchschnittlich erst 42 JJahre alt (ehdl )Google Scholar
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    vgl. Interviews # 13, # 36, # 42, # 55Google Scholar
  17. 399.
    Auf der anderen Seite muss berücksichtigt werden, dass der effiziente Einsatz von finanziellen (Spenden) Mitteln die NGOs in Zugzwang bringt, professionelles know how über die Personalpolitik in ihre Reihen zu bringen — u.a. durch das Anwerben von Quereinsteigern — und im Rahmen von nachhaltigem Personalmanagement auch etwas dafüir tun müssen, dass ihnen know how nicht durch die Abwanderung von qualifizierten, motivierten und karriereorientierten Mitarbeiterinnen verloren geht.Google Scholar
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    vgl. Interviews # 4, # 45, # 46, # 57Google Scholar
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    vgl. Interviews # 12, # 22Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

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