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Ein städtisches Schnellstraßennetz am Beispiel Berlin

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Zusammenfassung

Das Gebiet von Groß-Berlin (Gesamt-Berlin) umfaßt rd. 88 000 ha Fläche. Die Ausdehnung des Stadtgebietes in Ost-Westrichtung beträgt max. rd. 43 km, in Nord-Südrichtung max. 30 km. In Groß-Berlin lebten vor dem 2. Weltkriege rd. 4,2 Mill. Einwohner. Etwa 1 Mill. Einwohner der engeren Randzone im Berliner Vorfeld waren im wesentlichen wirtschaftlich und arbeitsmäßig nach Berlin orientiert. Es kann damit gerechnet werden, daß nach der Wiedervereinigung im erweiterten Planungsraum Groß-Berlins die Verkehrsprobleme, die von rd. 5 Mill. Menschen ausgelöst werden, bewältigt werden müssen. Berlin als Hauptstadt lag im Schnittpunkt des norddeutschen Eisenbahnnetzes und der internationalen Eisenbahn- und Fluglinien. Berlin war ein Knotenpunkt der ehemaligen Reichsstraßen. Groß-Berlin ist von dem etwa zu 3/4 fertiggestellten Autobahnring, bei dem noch rd. 56 km fehlen, umschlossen. Der Berliner Ring liegt etwa 20–25 km von der Innenstadt entfernt. Von diesem Autobahnring strahlen die bereits fertiggestellten Autobahnen nach Stettin, Frankfurt/Oder, Breslau/Dresden, München über Halle/Leipzig/Nürnberg/Hof und nach dem Ruhrgebiet über Magdeburg/Helmstedt/Hannover aus. Durch Berlin verlaufen außerdem die Bundesstraßen

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1960

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