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Kombinatorik über die Verwendung der mathematischen Statistik

  • Kurt Löffelbein

Zusammenfassung

Schon seit mehr als 100 Jahren hat die Statistik unter anderem auch dazu gedient, die Wahrscheinlichkeit von Zukunftserwartungen für das Versicherungswesen zu ermitteln. Dieser Zweck hat sogar sehr viel dazu beigetragen, daß die mathematische Statistik eine so weitgehende Ausbildung erfahren hat. Der Wettbewerb unterden großen Versicherungsgesellschaften, namentlich der Briten, brachte die Notwendigkeit einer immer schärferen Berechnung des Risikenteils der Versicherungsprämien mit sich und deshalb nahmen die Gesellschaften hervorragende Statistiker in ihren Dienst. Diese und die Universitätslehrer bildeten ein System wissenschaftlicher Prognostik aus, das heute fast bis zu den letzten Möglichkeiten entwickelt und verfeinert ist.

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Literatur

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    In Laplace „Theorie analytique de orobabilité“, S. 435 ff., ist der Beweis für eine beliebige Anzahl gleicher Teile der Schiffsladung zu finden. — Die darin enthaltene Hypothese ist, wie wir schon anmerkten, eine Vorahnung des „subjektiven Wertbegriffes“, wie er von Jevons, Walras und Menger fast gleichzeitig in der nationalökonomischen Theorie entwickelt worden ist. A. Fechner hat sie in seiner „Psychtechnik“ auf das Gebiet der Reize und der durch diese hervorgerufenen Empfindungen angewendet: Friedr. Alb. Lange auf die Behandlung sozialpolitischer Probleme. Die einfachste Formulierung der Hypothese ist die, daß der Verlust des halben Vermögens für die betreffende Person gleich empfindlich wirkt, wie hoch immer das Vermögen vorher war.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1959

Authors and Affiliations

  • Kurt Löffelbein

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