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Die Organisation der statistischen Erhebungen

  • Kurt Löffelbein

Zusammenfassung

Für die Erhebung des primären Tatsachenmaterials kommen sowohl staatliche als auch private Stellen in Betracht. Die öffentliche Hand , die vor allem ein staatsfinanzielles Interesse hat, hat schon zur Zeit der Kameralistik Erhebungen vorgenommen und sie in Listen zusammengestellt. Hierzu war die Erkenntnis der Kopfzahlen, der Vermögensbestände und der Einkommen der Staatsangehörigen für die direkte Besteuerung, der Umfang der Produktion, des Verbrauchs und des Aussenhandels für die in direkte Besteuerung von Wichtigkeit. Zu den fiskalischen Interessen reihten sich später auch volkswirtschaftliche. Eine rationelle Bevölkerungspolitik bedarf der Bevölkerungsstatistik, die Gewerbepolitik des Merkantilstaates erforderte eine, wenn auch bescheidene, Produktionsstatistik, die Außenhandelspolitik selbstverständlich eine Außenhandelsstatistik, die moderne Sozialpolitik eine verbesserte Berufsstatistik usw. Auf die öffentliche Bestätigung in der Statistik wirkten allerdings auch machtpolitische Antriebe, die die Zahl der Wehrfähigen und des wehrfähigen Nachwuchses sowie Grundlagen für eine Beurteilung der Rüstungskapazität forderten.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1959

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  • Kurt Löffelbein

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