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Kompendium der Kollektivmaßlehre

  • Kurt Löffelbein

Zusammenfassung

Die Objekte und Erscheinungen der Natur, sowie die Erzeugnisse der Lebewesen können als Einzelgegenstände individuell beschrieben werden. Mit solchen Beschreibungen hat die Kollektivmaßlehre eigentlich nichts zu tun, insoweit sie nicht das Urmaterial zur Zusammenfassung in Gruppen, Arten, Gattungen und dergleichen bilden. Erst wenn solche abgegrenzt sind, ergeben sich Möglichkeiten zu kollektiven Beschreibungen durch die Anführung von Merkmalen, die bei diesen Gesamtheiten von Gegenständen (oder abstrakten Begriffen) auftreten. Zeigen alle Gegenstände einer solchen Gesamtheit wenigstens ein Merkmal, das graduell unterschiedlich auftritt, wobei der Grad durch Zählung, Messung, Wägung oder sonstwie zahlenmäßig feststellbar ist, so bezeichnet man die Gesamtheit als ein Kollektiv zum Unterschied von einer Menge, bei der hypothetisch alle Elemente gleich sind, oder praktisch die Unterschiede für die geplante Untersuchung belanglos sind, so daß es nur auf die Zahl der Elemente (Mächtigkeit der Menge) ankommt. Anstatt der Bezeichnung Elemente ist es üblich geworden, bei Kollektiven von Exemplaren zu sprechen und anstatt der Mächtigkeit von einem Um fang des Kollektivs (= Zahl der zugehörigen Exemplare) (53). Nach den Anforderungen der modernen Logistik stößt eine präzise Definition in Worten auf gewisse Schwierigkeiten, weil der Begriff außerordentlich umfassend ist und im Laufe der Entwicklung der Kollektivmaßlehre ständig erweitert wurde.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1959

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  • Kurt Löffelbein

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