Statistische Mechanik bei Störung des Zustands eines physikalischen Systems durch die Beobachtung

Ein neuer Zugang zur Quantenmechanik
  • Fritz Bopp

Zusammenfassung

Wir gehen von der Vorstellung aus, daß ein physikalisches System aus materiellen Punkten bestehe, die sich im Raum bewegen, daß man in diesem System Ort und Geschwindigkeit nicht zugleich beobachten kann, und daß die erste Beobachtung das System in unkontrollierbarer Weise beeinflußt, so daß man bei der zweiten Beobachtung nicht mehr den ursprünglichen Zustand vor sich hat.

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Literatur

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    Die Schwierigkeiten, die der Gleichsetzung von relativen Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten entgegenstehen, werden in der mathematischen Statistik behandelt. Wir tragen ihnen hier durch das Wörtchen „wie“ Rechnung und verweisen im übrigen auf die Lehrbücher der mathematischen Statistik, z. B. auf H. RICHTER: „Wahrscheinlichkeitstheorie”, Berlin 1956.Google Scholar
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    Wenn SH (p, q) ein Polynom zweiten Grades in p, q ist, folgt Gl. (22) in Strenge aus (20). Darauf kommen wir im Anschluß an Gl. (35) zurück.Google Scholar
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    Wenn nicht alle Operatoren SH physikalisch möglich sind, kann es neben dem einen noch andere Konvexkörper geben. Hier könnte sich der Platz für HEISENBERGS zweiteiligen Hilbertraum mit indefiniter Metrik finden.Google Scholar
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    Herr Heisenberg hat mir freundlicherweise mitgeteilt, daß Paum und er schon früher nach einer solchen Verallgemeinerung gesucht und dabei daran gedacht haben, von den Quantenzellen im Phasenraum auszugehen und diesen Begriff so zu erweitern, daß man nicht mehr von Zellwänden sprechen muß. Für diese Mitteilung danke ich ihm ebenso wie für eine Diskussion über die vorliegende Arbeit.Google Scholar
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    Herrn BORN möchte ich für den Hinweis auf diesen Punkt und für anregende Briefe herzlich danken.Google Scholar
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Copyright information

© Friedr.Vieweg & Sohn, Braunschweig 1961

Authors and Affiliations

  • Fritz Bopp

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