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Drogen, deren Hauptbestandteile Skleroproteine sind

  • Robert Jaretzky

Zusammenfassung

Mit dem Namen Skleroprotein oder Gerüsteiweißstoff bezeichnet man all jene Proteine, die die Gerüstsubstanzen des tierischen Körpers bilden; sie finden sich nicht in den Zellen, sie bilden vielmehr die Grundmasse, in die die Zellen eingebettet sind und von der die Zellen zusammengehalten werden. Die organischen Grundmassen (das Bindegewebe) der Knochen und Knorpeln bestehen aus Kollagen, einer leimgebenden Substanz, die auch im Bindegewebe von Häuten und Sehnen vorkommt. Das elastische Gewebe in den Sehnen und Adern besteht dagegen hauptsächlich aus E1atin. Andere bekannte Skleroproteine sind Glutin, Seidefibroin und Seideleim, Keratin und Spongin. Allen Skleroproteinen gemeinsam ist ihre Unlöslichkeit in kaltem Wasser oder in Salz lösungen, meist auch in verdünnten Säuren und Alkalien. Bei der Totalhydrolyse mittels Säuren liefern sie in überwiegendem Maße Monoaminosäuren und nur wenig Diaminosäuren. Die verschiedenen Skleroproteine weisen untereinander in Bezug auf die mengenmäßige Beteiligung einzelner Monoaminosäuren an ihrem Aufbau große Unterschiede auf.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1949

Authors and Affiliations

  • Robert Jaretzky
    • 1
  1. 1.Pharmakognostischen Institu’sTechnischen Hochschule in BraunschweigDeutschland

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