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Die chemische Natur der Wuchsstoffe

  • Karola Otte
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Zusammenfassung

Die allerersten Angaben über physikalische Eigenschaften des A venawuchsstoffs finden sich in der Arbeit von W ent (1928). Dieser stellte fest, daß der in Agarwürfeln enthaltene Wuchsstoff weder durch starke Beleuchtung noch durch Erwärmen auf 90° C seine Wirksamkeit verliert. Damit war erwiesen, daß er nicht zu den Enzymen zu rechnen ist, denn diese sind sämtlich nicht thermostabil. In der Annahme, daß es sich in der Avenakoleoptile um einen Wuchsstoff, nicht um ein Stoffgemisch, handelt, versuchte W ent (1928) mit Hilfe des Diffusionskoeffizienten das Molekulargewicht zu bestimmen; er fand, daß dieses zwischen 350 und 400 liegen müsse.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Im Utrechter Laboratorium zeigten sich überraschende „Standardschwankungen“ (mehrere 100 %!) in der Aktivität gleicher Mengen kristallisierten Auxins. Die Ursachen dafür sind noch gänzlich unübersehbar. Nachdem verschiedene Vermutungen bezüglich atmosphärischer Einflüsse sich nicht bestätigten, ist das Problem „wieder dunkler denn je“ (K ögl 1935b, S. 23). Vgl. aber Anm. 1, S. 20!Google Scholar
  2. 1).
    Kögl, Hagen-Smit u. Erxleben 1934. Die oben (S. 18, Anm. 1) erwähnten „Standardschwankungen“ wurden kürzlich von I. Juel (1936) im Kopenhagener Institut für ß-Indolylessigsäure systematisch untersucht. Es ergaben sich dabei Höchstschwankungen von nur etwa 35%! Juel schließt daraus, daß die Schwankungen nicht, wie man in Utrecht meint, durch Änderungen eines unbekannten äußeren Faktors bedingt sind, sondern nur durch unvermeidliche Versuchsfehler. Zur Erklärung der großen Differenzen in den Ergebnissen von Utrecht und Kopenhagen wird auf die Unterschiede in der Methodik hingewiesen. Ob diese aber dazu ausreichen, scheint doch fraglich!Google Scholar
  3. 2).
    Die bislang meist stillschweigend angenommene physiologische Gleichwertigkeit von Auxin bzw. natürlichem, nicht extrahiertem Wuchsstoff und Heteroauxin wird neuerdings von manchen Forschern ausdrücklich angezweifelt. Vgl. Friedrich 1936, Pohl 1936, Leonian u. Lilly 1937; ferner: unten S. 30f.Google Scholar
  4. 1).
    Stark u. Drechsel 1922; Söding 1935c.Google Scholar
  5. 2).
    Vgl. S. 12.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1937

Authors and Affiliations

  • Karola Otte

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