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Die Entdeckung der Wuchsstoffe

  • Karola Otte
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Zusammenfassung

Ch. Darwin stellte bei seinen Versuchen über die phototropische Empfindlichkeit von Gräserkoleoptilen, dicotylen Keimpflanzen und Keimwurzeln fest, daß bei einseitiger Belichtung eines Keimlings nur die äußerste 1,5 bis 2 mm lange Spitze den Reiz percipiert und dann „ein gewisser Einfluß vom oberen Teil nach dem unteren hingeleitet wird, welcher die Ursache ist, daß sich der letztere biegt“ (1881, S. 405). Roth er t (1894) konnte dies im großen und ganzen bestätigen. Es folgten Untersuchungen über die Natur der Reizleitung von Fitting (1907), Boysen-Jensen (1910–1913) und Paäl (1914 und 1918), hauptsächlich an Avenakoleoptilen. Da man schon wußte, daß der Erfolg der Reizleitung, nämlich die Krümmung, stets nur in der Wachstumszone eintritt und in einem Wachstumsunterschied zwischen Vorder- und Hinterseite besteht, mußte der von Darwin nicht näher bestimmte „gewisse Einfluß“ entweder eine Wachstumshemmung auf der Vorderseite oder eine Wachstumsbeschleunigung auf der Hinterseite der Koleoptile oder eventuell beides zugleich bewirken. Das mußte sich verhältnismäßig leicht entscheiden lassen, indem man auf der Vorder- bzw. Hinterseite durch Einschieben eines Glimmerblättchens jeglichen Zusammenhang von Spitze und wachsender Zone aufhob.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Nielsen 1924; Seubert 1925.Google Scholar
  2. 1).
    Söding 1923 und 1925. Vgl. auch die Arbeiten von Cholodny.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1937

Authors and Affiliations

  • Karola Otte

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