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Die Bedeutung des Wuchsstoffs für einige korrelative Wachstumshemmungen

  • Karola Otte
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Zusammenfassung

Es ist eine aus der gärtnerischen Praxis allbekannte Tatsache, daß normalerweise ruhende Achselknospen durch Entfernen anderer, sich entwickelnder Knospen, vor allem des Haupttriebes, zum Austreiben veranlaßt werden. Häufig bringt sogar das Abschneiden des Tragblattes die zugehörige Knospe zur Entfaltung1). Neben diesem mehr physiologischen Eintreten eines Organs für ein anderes ist auch noch der morphologische Ersatz orthotroper radiärer Gipfelsprosse durch sich aufrichtende, sonst plagiotrope und dorsiventral gebaute Seitensprosse bekannt, z. B. bei der Fichte. Viele hierhergehörige Fälle sind ausführlich in der älteren Literatur besprochen, und es finden sich natürlich sehr bald auch Vermutungen über die Art der hier in der normalen Pflanze waltenden Korrelationsbeziehungen. Sachs betont, daß „gleichartige Organe als Mitbewerber um den gemeinschaftlichen Vorrat an gleichartigen organbildenden Stoffen betrachtet werden“ müssen und daß deshalb die Achselknospen ruhen, solange der Haupttrieb ihnen die nötigen Stoffe entzieht (1887, S. 514). Nach Pfeffer dagegen handelt es sich um „dirigierende, korrelative Reizvorgänge“ komplizierter Art (1904, S. 195ff.).

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Notes

Referenzen

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1937

Authors and Affiliations

  • Karola Otte

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