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Wuchsstoff und Polarität des Pflanzenkörpers

  • Karola Otte
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Zusammenfassung

Polare Differenzierungen finden wir schon bei einzelligen Organismen, z. B. den Flagellaten. Weiterhin treten sie uns entgegen bei der Sporenkeimung der Thallophyten; dort sind sie häufig noch ziemlich labil und durch äußere Einflüsse zu verändern. Bei den Samenpflanzen dagegen ist in der sich entwickelnden Eizelle bereits eine Polarität festgelegt, und es ist dann im allgemeinen nicht mehr möglich, Wurzelpol und Sproßpol zu vertauschen. Dies kommt sehr deutlich zum Ausdruck bei Restitutionen und Transplantationen, an denen vor allem Vöchting (seit 1878) auf Grund eingehender Untersuchungen seine Lehre von der Polarität des Pflanzenkörpers entwickelt hat. Er kommt zu der Überzeugung, daß „die Pflanze mit ihren sämtlichen durch Plasmaverbindungen eine große Einheit bildenden lebendigen Zellen aus gleichsinnig polarisierten Elementen aufgebaut“ sei und erblickt das „Wesen der Polarität in der inneren Struktur des Protoplasmas“ (Vöchting 1918, S. 280). Diese Vorstellung ist Went anscheinend zu allgemein, denn er sagt 1931: „Worin die polare Organisation der Zelle gesucht werden muß, ist vollkommen unbekannt. Nicht die geringste Andeutung einer Erklärung läßt sich bis jetzt geben“ (KostytschewWent II, S. 313).

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Vgl. oben S. 76.Google Scholar
  2. 1).
    Vgl. van der Weij 1932, S. 454f.Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. Cholodny 1931, S. 211ff.Google Scholar
  4. 2).
    Czaja 1935a, S. 216 und 1935b, S. 235 und 240.Google Scholar
  5. 1).
    Goebel 1908, IV. und V. Abschnitt, S. 136ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1937

Authors and Affiliations

  • Karola Otte

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