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Einleitung

  • Karola Otte
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Zusammenfassung

„Selbst in den Fällen, wo das Wachstum anscheinend rein mechanisch begreiflich erscheint, kommen wir ohne die komplizierte und im einzelnen nicht übersehbare Mitwirkung des Protoplasmas nicht aus“; von ihm muß „die Direktion zum Wachsen und Nichtwachsen ausgehen; die Wachstumsprozesse werden vom lebenden Organismus reguliert“. So schreibt Jost 19231); inzwischen sind entscheidende neue Erkenntnisse, die schon damals vorbereitet waren, gesichert und vertieft worden. Zwar bestehen die angeführten Sätze Josts auch heute noch zu Recht, aber sie müssen ergänzt werden: Wir haben in den Wuchsstoffen ein wichtiges Mittel kennengelernt, dessen sich der Organismus bei der Regulation von Wachstums- und Entwicklungsvorgängen bedient. Diesen Satz wird die vorliegende Darstellung der wesentlichen Ergebnisse der Wuchsstofforschung zu erläutern und zu begründen haben.

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Notes

Referenzen

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    Benecke-Jost II, S. 13.Google Scholar
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    Damit befinden wir uns in Übereinstimmung mit K ö gl. J os t meint (1937, S. 112), die Grenze sei da „nicht so leicht zu ziehen“ und eine „Scheidung der körperfremden und der körpereigenen Stoffe“ sei schon deshalb nicht zu empfehlen, „weil ja jeder Tag eine Versetzung eines Stoffes aus einer in die andere Klasse bringen kann“. Äthylen z. B. könne (nach D enny) in vielen Pflanzen auftreten und wäre somit ein Hormon!Google Scholar
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    F. A. F. C. Went 1933, S. 7. Von „Hormonen“ ist aber schon früher in der Pflanzenphysiologie die Rede, z. B. Fittings Pollenhormon (1909, 1910) und Hab erl an dt s Zellteilungshormone (1923).Google Scholar
  7. 1).
    Diese Gleichsetzung geschieht häufig stillschweigend und selbstverständlich. Vgl. z. B. K ögl 1935a, S. 839: „Wenn in der botanischen Literatur von ‚dem Wuchsstoff‘ die Rede ist, so bezieht sich das auf ein Prinzip, das in erster Linie bei der Zellstreckung wirksam ist.“Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1937

Authors and Affiliations

  • Karola Otte

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