Advertisement

Potentielle Stellung Spaniens im Rahmen der europäischen Integration: Probleme und Konsequenzen für seine wirtschaftliche Entwicklung

Chapter
  • 13 Downloads
Part of the Die Industrielle Entwicklung book series (DIE)

Zusammenfassung

Die europäischen Integrationsbestrebungen, die zum Vertrag von Rom führten, brachten einen bestimmten Dualismus, denn es bildete sich die Vorstellung von zwei Wirtschaftsblöcken: hier der EWG-Raum und dort die übrige Welt, oft als „Drittländer“ bezeichnet. Für beide Seiten ist diese „Drittländer“-Betrachtung eine „vereinfachende Fiktion“1; es scheint daher eine nähere Untersuchung des Verhältnisses zwischen der „übrigen Welt“ und der EWG notwendig2. Für die „übrige Welt“ sind die außenwirtschaftlichen und die daraus resultierenden binnenwirtschaftlichen Folgen der europäischen Integration sehr unterschiedlich. „Ein Land ist um so stärker von seinen Exporten nach der EWG abhängig und deshalb um so ernsthafter an den außenwirtschaftlichen Implikationen dieses Unternehmens der europäischen Integration interessiert, je höher der Anteil ist, der von den Ausfuhren eines bestimmten Gutes in die Sechs geht, und je höher der Anteil ist, mit dem dieses Gut an den gesamten Ausfuhren des Landes beteiligt ist. Für eine Untersuchung der möglichen außenwirtschaftlichen Konsequenzen der EWG-Integration bildet ein solches Land deshalb einen ‘strong case’.“3

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 232.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Tinbergen, Jan, The Impact of the European Economic Community on Third Countries, in: Sciences humaines et intégration européenne, Nr. 1 der Reihe Cahiers des Bruges, Leyden 1960, S. 394.Google Scholar
  3. 3.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. 0., S. 255.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Tinbergen, Jan, a. a. O., S. 386 ff. Tinbergen berechnet die „rate of discrimination“ (definiert als die Differenz zwischen dem Zollimportniveau der EWG gegenüber Drittländern und den durchschnittlichen Zöllen für alle Einfuhren), die als Folge der europäischen Integration entsteht. Spanien hat eine hohe „rate of discrimination on total exports“ (1,49), und zwar mehr als Folge des starken Anteils seines Exports in die EWG am Gesamtexport denn als Folge der Höhe der Zollschutz mauer der EWG für die spanischen Hauptexportgüter. Tinbergen kommt bei seiner Untersuchung zu folgenden Ergebnissen: „We may conclude that the rates of discrimination calculated are therefore indicative of the fact that the advantages of partial integration are enjoyed by the integrating countries rather than of any absolute deterioration of the situation of outsiders.“Google Scholar
  5. 5.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 232 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Exportabhängigkeit = Exporte nach dem EWG-Raum/Gesamtexporte.Google Scholar
  7. 7.
    Dieser Anteil hat sich im Jahre 1960 stark erhöht (38,53%) wobei es sich allerdings nur um eine kurzfristige Entwicklung handelt.Google Scholar
  8. 8.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 236 ff.Google Scholar
  9. 9.
    Exportkonzentration = die drei wichtigsten Exporte/Gesamtexporte.Google Scholar
  10. 10.
    Im Falle Spaniens bestätigt sich die These von Hirschmann, daß die geographische Exportkonzentration um so stärker ist, je größer die Exportgüterkonzentration ist. (Vgl. Hirschmann, Albert, „National Power and the Structure of Foreign Trade“, Berkeley 1945.)Google Scholar
  11. 11.
    Insbesondere, wenn man die anderen Mittelmeerländer betrachtet, die einen Beitritt oder eine Assoziierung zur EWG versuchen, nämlich Griechenland mit einer Exportabhängigkeit vom EWG-Markt in Höhe von 48 %o und einer Exportkonzentration der drei wichtigsten Exportgüter von 65%; die Türkei entsprechend mit 33,9% und 45,4% und Israel mit 18% und 60,9%. Auch Portugal zeigt 23,6% und 30,5 %o (Jahr 1956). Vgl. Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O.). Quelle: Economic Commission for Europe (UN): Bulletin Economique pour l’Europe, Vol. II, 1960, Nr. 2, S. 9.Google Scholar
  12. 12.
    Hier werden u. a. folgende Quellen benutzt: Estudios Hispánicos de desarrollo Económico, hrsg. vom Instituto de Cultura Hispánica, Madrid; Estudios sobre la Unidad Económica de Europa, hrsg. vom Estudios Económicos Españoles y Europeos, Madrid; Proyecto de desarrollo de la Región Mediterránea, hrsg. vom Ministerio de Agricultura, Madrid 1959; Prados Arrarte, Jesús, La economía española en los próximos veinte años, Madrid 1958.Google Scholar
  13. 13.
    Erhard, Ludwig, a. a. O.Google Scholar
  14. 14.
    Perpiñiá Grau, Roman, a. a. O., S. 263 ff.Google Scholar
  15. 15.
    Auch die Weltbank hält in ihrem Bericht über die spanische Wirtschaftsentwicklung eine Wachstumsrate von 5% für realisierbar. Sie bezeichnet diese Hypothese als „optimistisch, aber realistisch“. (In der Zeitperiode von 1951 bis 1958 betrug die Wachstumsrate pro Kopf 4,4 %.) Eine solche Rate sei erreichbar durch bessere Ausnutzung der vorhandenen Produktionsmittel. (Vgl. El Desarrollo Económico de España, Hrsg. Banco Internacional de Reconstrucción y Fomento, Madrid 1962.)Google Scholar
  16. 16.
    Von der EWG importierte Spanien im Jahre 1959 nur 2,3 Obo der Gesamteinfuhren (SITC 0, 1, 4) aus diesem Raum, hauptsächlich Güter aus der Warengruppe 0 und 4.Google Scholar
  17. 17.
    Anderer Meinung ist das GATT. Obwohl hier sicherlich im allgemeinen von Obst und Gemüse als Warengruppe 05 der SITC gesprochen wird, werden in unserem Fall hauptsächlich die Zitrusfrüchte in Frage kommen. (Vgl. GATT: The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Genf 1957, S. 30.)Google Scholar
  18. 18.
    Gerade die Hauptexportgüter Spaniens würden am stärksten betroffen, da zunächst der Konsum von „non essential“-Gütern eingestellt und der Verbrauch von Erzen stagnieren würde.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. GATT, a. a. O., S. 7.Google Scholar
  20. 20.
    Gerade die Auswirkungen der zukünftigen Zollpolitik der EWG (Art. 19 des Vertrages) „. . . will be of advantage to the participating countries. They will benefit from the encouragement given to a concentration of recources in each country on output of those goods that it can produce at least relative cost, and also from the economics of scales . . .“ (UN: Economic Survey of Europe in 1956, Genf 1957, Kapitel IV, S. 17.)Google Scholar
  21. 21.
    UN: Economic Survey of Europe in 1957, Genf 1958, Kapitel V, S. 14 ff.Google Scholar
  22. 22.
    Intra-Handel eingeschlossen.Google Scholar
  23. 23.
    GATT, The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Genf 1957, „As regard food imports, the most important supplying area among those shown comprices the overseas territories“ (S. 22).Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. La Situation Mondiale de l’Alimentation et de l’Agriculture 1961, Hrsg. FAO, Rome 1961.Google Scholar
  25. 25.
    Der Verfasser schätzt, daß die Auffassung des GATT für die Position „Obst und Gemüse“ global betrachtet wird, was nicht ausschließt, daß die Selbstversorgung mit Zitrusfrüchten nicht in diesem Maße erreicht werden kann.Google Scholar
  26. 26.
    GATT, The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Genf 1957, S. 30.Google Scholar
  27. 27.
    Als Folge der zollfreien Einfuhren aus den mit der EWG assoziierten Gebieten und der Anwendung des Außenzolltarifs werden trade diversion effects den Handel mit den Rohstoffländern beeinträchtigen. Vgl. auch GATT, a. a. O.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Murke, Heinz G., Der deutsche Apfelsinenimport aus Spanien, Diss. Köln 1957, S. 79.Google Scholar
  29. 29.
    Erdmann und Rogge kommen in ihrer Untersuchung über die Agrarexporte und auch speziell über den typischen spanischen Agrargüterexport zu sehr pessimistischen Ergebnissen: „Zusammenfassend wird man sagen können, daß die EWG-Abmachungen in ihrer Gesamtheit, d. h. die Kombination von Präferenzzöllen, des EWG-Agrarplanes unter Einschluß von Markt- und Preisregelungen und Einbeziehung der überseeischen Territorien in das Präferenzsystem, sehr ungünstige Folgen für die Agrarexporte von Drittländern der gemäßigten Zone in die Länder des Gemeinsamen Marktes haben dürften.“ (Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 170.)Google Scholar
  30. 30.
    Die Assoziierten Gebiete können nicht mit diesen Agrarerzeugnissen den ganzen Bedarf der EWG decken, sowohl hinsichtlich der Quantität als auch der Qualität. Die ECE stellte fest, daß „for none of the relevant commodities do exports from the associated area cover more than about half of total supplies to the six countries, and, though this proportion may rise, the Common Market countries will in the foreseeable future continue to rely upon third countries for part of their imports.“ (UN, Economic Survey for Europe 1957, Genf 1958, Kapitel V, S. 17.)Google Scholar
  31. 31.
    Gerade im November 1960 waren die Preise für Apfelsinen auf den Märkten der EWG, insbesondere der Bundesrepublik Deutschland, obwohl es die der ersten Ernte waren, ziemlich niedrig, teilweise als Folge der riesigen Apfelernte.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. dazu Perpiñá Grau, Román, a. a. O., S. 257. Obwohl ein solcher Rückgang im Vergleich mit den gesamten Ausfuhren einen geringeren Prozentsatz haben kann, können die Folgen sehr negativ sein. Als Beispiel gibt Perpiña die Folgen an, die die Ottawa-Konferenz 1932 für die spanische Ausfuhr von Frühkartoffeln gehabt hat.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Martín Blanco, Marcos, El Pasado y las posibilidades futuras de la política de riegos en España, in: Información Comercial Española, Nr. 345, Madrid, Mai 1962, S. 101 ff.Google Scholar
  34. 34.
    Diese Überlegung gilt unter der Annahme eines Fernbleibens Großbritanniens von der EWG. Vgl. Stand der Verhandlungen für einen Beitritt Großbritanniens zur EWG. Bericht an das Europäische Parlament über den Stand der Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich. EWG-Kommission, Brüssel, 26. Februar 1963.Google Scholar
  35. 35.
    Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Anwendung von nicht zollpolitischen Maßnahmen, insbesondere quantitativen Restriktionen, in den Agrargüter importierenden Ländern sehr stark verbreitet ist. Vgl. die Untersuchung des GATT: Programme du GATT pour l’expansion du Commerce International. Le Commerce des Produits Agricoles. Deuxième et Troisième Rapports du Deuxième Comité, Genf 1962.Google Scholar
  36. 36.
    „The Six countries have only to a somewhat attenuated degree, the same general characteristics as those of Western Europe as a whole.“ (GATT: The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Genf 1957, S. 8.)Google Scholar
  37. 37.
    „Ein verhältnismäßig einheitlicher Trend ist beim Obstkonsum, und zwar, wenn auch mit Unterschieden, in allen beteiligten Ländern festzustellen — ein eindeutiger Maßstab für wachsenden Wohlstand, aber auch für eine weitgehend auf Veränderungen der Lebensanschauung zurückgehende Wandlung der Konsumgewohnheiten.“ (Sonnemann, Th., Die deutsche Landwirtschaft als Partner im Gemeinsamen Markt, in: Berichte über Landwirtschaft, N.F., Bd. XXXV, 1957, S. 735.)Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. dazu GATT: The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Intelligence Paper, Nr. 6, Genf 1957; UN: Economic Survey for Europe 1957, Genf 1958, Kapitel V; Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, Die europäische Wirtschaftsgemeinschaft und die Drittländer, Basel-Tübingen 1960, S. 164 ff.Google Scholar
  39. 39.
    UN: Economic Survey for Europe 1957, Genf 1958, Kapitel V, S. 28/29. Nach Erdmann und Rogge bestehen keine guten Zukunftsaussichten: „Bei den meisten Frischgemüsen ist die Gemeinschaft schon heute Netto-Exporteur; die übereinstimmende Erwartung der Experten ist, daß die Sechs diese Position in Zukunft noch festigen werden.“ (Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 170). Allerdings glaubt der Verfasser, daß spezielle spanische Gemüsesorten, die sich durch Qualität oder Erntezeitpunkt von denen der EWG unterscheiden, eine Chance auf den EWG-Märkten haben.Google Scholar
  40. 40.
    Nach der Untersuchung von Thiedeund der von Hanau und Krohn kann sowohl bei dem Verbrauch von Zucker als auch von Obst und Südfrüchten zusammen mit einem kräftigen Verbrauchsanstieg bis 1964–65 gerechnet werden. (Thiede, Günther, Zur langfristigen Entwicklung des Nahrungsverbrauchs je Kopf, in: Berichte über Landwirtschaft, N.F., Bd. XXXV, 1957, S. 87 ff.Google Scholar
  41. 40a.
    Hanau, Arthur, und Krohn, Hans, Die langfristigen Absatzaussichten der westdeutschen Landwirtschaft bis 1965, in: Agrarwirtschaft, Jg. 5 [1956], H. 9 und 10, S. 302 ff.)Google Scholar
  42. 41.
    Die folgenden Schätzungen stammen aus der Veröffentlichung der UN: Economic Survey for Europe 1957, Genf 1958.Google Scholar
  43. 42.
    Prados Arrarte betrachtet diese Elastizität von 0,5 als zu gering für die Apfelsinen. (Prados Arrarte, Jesús, La economnía espariola en los próximos veinte años, Madrid 1958, S. 42.)Google Scholar
  44. 43.
    Sclon in den letzten Jahren läßt sich folgende Entwicklung feststellen. Die Exporte von Obst und Gemüse (SITC 05) der EWG-Länder in die EWG-Länder sind ständig gestiegen: Von 370,8 Mill. $ im Jahre 1959 auf 403,8 Mill. $ im Jahre 1960 und 469,5 Mill. $ im Jahre 1961.Google Scholar
  45. 44.
    UN: Economic Survey for Europe 1957, Genf 1958, Kapitel V.Google Scholar
  46. 45.
    Cano Denia, Simón, Agricultura actualmente de Exportación, in: Estudios sobre la Unidad Económica Europea, Bd. VII, Madrid 1958.Google Scholar
  47. 46.
    Alle diese Angaben sind von Cano Denia übernommen; vgl. Cano Denia, Simón, a. a.Google Scholar
  48. 47.
    Vgl. Prados Arrarte, Jesúús, a. a. O., S. 27.Google Scholar
  49. 48.
    Gerade die großen Anstrengungen seit der Einführung des Stabilisierungsplans im Jahre 1959 zeigen, wie gering die Exportförderung vorher war. Erst seit diesem Jahr sind die Bemühungen — z. T. heute schon mit Erfolg gekrönt — um die Steigerung und Ausbreitung der Güterzahl des spanischen Exports sehr intensiv. Exportfinanzierung und -versicherung, steuerliche Begünstigungen, Qualitätskontrolle, Marktforschung waren die entscheidenden Maßnahmen. (Vgl. hierzu die Nr. 333 vom Mai 1961 und die Nr. 348 vom August 1962 der Zeitschrift Información Comercial Española, Madrid, die sich ausschließlich mit den Fragen des spanischen Außenhandels beschäftigen; besonders Las Frutas Frescas Españolas ante el Mercado Común, in: Información Comercial Española, Nr. 348, Madrid, August 1962, S. 151 ff.)Google Scholar
  50. 49.
    Estudios Hispánicos de Desarrollo Económico. Fasc. II: La Agricultura y el crecimiento económico, Hrsg. Instituto de Cultura Hispánica, Madrid 1956.Google Scholar
  51. 50.
    Eine ähnliche Situation entstand auch durch die Frostschäden Ende des Jahres 1962, die zwischen 50 und 60 Mill. $ geschätzt werden. Bis Februar 1963, als der Höhepunkt der Ernte überschritten war, betrug der Export von Zitrusfrüchten lediglich 412 253 t.Google Scholar
  52. 51.
    Vgl. Levie, E. L., The Economics of Citrus Growing in Israel, Wageningen 1962. Israel hat das Anbaugebiet stark ausgedehnt: von 195 qkm im Jahre 1955/56 auf 295 qkm im Jahre 1959/60 und schätzungsweise auf 320 qkm im Jahre 1960/61. (Levie, E. L., a. a. O., S. 15.)Google Scholar
  53. 52.
    Obwohl Marokko — einziges Land im Mittelmeerraum mit einer solchen Produktionssteigerung — in den letzten Jahren eine sprunghafte Steigerung erlebt hat, läßt sich für die Zukunft eine weitere große Ausdehnung der Anbaufläche nur mit höheren Kosten durchführen.Google Scholar
  54. 53.
    Die FAO erwartet ein starkes Wachstum der Apfelsinenlieferungen von Algerien und Marokko in den nächsten Jahren (vgl. The Commonwealth and Europe, London 1960).Google Scholar
  55. 54.
    USA: 1954 = 19 800 t; 1958 = 55 300 t; Israel: 1954 = 10 000 t; 1958 = 17 300 t.Google Scholar
  56. 55.
    Nur für Mandarinen und Clementinen bestand ein Zoll von 10% und das für die Zeit vom 1. 6. bis 31. 12.Google Scholar
  57. 56.
    „Zweifellos wird in den kommenden Jahren der Anbau von Zitrusfrüchten in den überseeischen Territorien der EWG weiter ausgedehnt werden, zumal es sich hierbei um einen aussichtsreicheren Weg zu einer Verbesserung des Einkommens der eingeborenen Kleinbauern handelt.“ (Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 170.)Google Scholar
  58. 57.
    Vgl. The Commonwealth and Europe, London 1960, S. 122.Google Scholar
  59. 58.
    Nach den Schätzungen der The Economist Intelligence Unit ergibt sich, daß der Konsum in den „Sechs“ im Jahre 1970 um 30% bis 40% höher als in der Basisperiode von 1952/53 bis 1957/58 liegen wird. (The Commonwealth and Europe, London 1960, S. 121/122.)Google Scholar
  60. 59.
    Vgl. Prados Arrarte, Jesús, a. a. O., S. 41 ff.Google Scholar
  61. 60.
    The Commonwealth and Europe, London 1960, S. 123.Google Scholar
  62. 61.
    Die Anwendung neuer Techniken beim Anbau von Obst kann viel größere Auswirkungen in der Produktion von Zitrusfrüchten haben, als dies bei anderen Agrarerzeugnissen der Fall ist. Diese Innovationen haben stark dazu beigetragen, die Beschleunigung der Produktion in den Mittelmeergebieten voranzutreiben.Google Scholar
  63. 62.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 169.Google Scholar
  64. 63.
    1934–1938 bis 1954–1956 um 163% gegenüber einer Steigerung der Weltproduktion um 55 0/o in derselben Zeitperiode.Google Scholar
  65. 64.
    Murke, Heinz G., Der deutsche Apfelsinenimport aus Spanien, Diss. Köln 1957, S. 79.Google Scholar
  66. 65.
    Banco de Bilbao: Informe ante la Junta General de Accionistas 1959, Bilbao 1960, S. 34.Google Scholar
  67. 66.
    Torres Martínez, Manuel, und Paris Eguilaz, Higinio, La naranja en la economía españñola, Madrid 1958, S. 22/23.Google Scholar
  68. 67.
    Obwohl hier die Rede von Zitrusfrüchten ist, betonen wir wieder speziell die Apfelsinen, deren Anbaufläche 95% der gesamten für den Zitrusfrüchte-Anbau vorgesehenen Fläche ausmacht.Google Scholar
  69. 68.
    Perpifiáí Grau, Román, hat im Mai 1961 in einem Vortrag an der Ateneo de Valencia die außerordentliche Bedeutung der Steigerung des Exports der spanischen Mittelmeerregion betont: Um die steigende Wachstumsquote des Sozialprodukts von 5% jährlich zu erreichen, soll der Export der Produkte der Mittelmeerregion (insbesondere sind es die Zitrusfrüchte) in den nächsten 20 Jahren verfünffacht werden.Google Scholar
  70. 69.
    Selbstverständlich wenn die Wetterverhältnisse gut sind, da dieser Faktor auf keinen Fall vergessen werden darf.Google Scholar
  71. 70.
    Hier ist vom Gesamt-Zitrusfrüchte-Export die Rede; infolge der starken Beteiligung der Apfelsinen an dem Gesamt-Zitrusfrüchte-Export in die EWG (61,7%) läßt sich dies ohne weiteres vertreten.Google Scholar
  72. 71.
    Hauptsächlich Apfelsinenproduktion.Google Scholar
  73. 72.
    Eine Einschränkung, die die anderen Konkurrenzländer unter verhältnismäßig schlechteren Bedingungen zu beachten haben.Google Scholar
  74. 73.
    Cano Denia, Simón, a. a. O., S. 261.Google Scholar
  75. 74.
    Die Ausfuhr dieser Produkte wird ergänzt durch die Lieferung von Aprikosen, Birnen, Äpfeln, Trauben, Melonen sowie Konserven und Säften an die EWG-Märkte. (Vgl. Las Frutas frescas españolas ante el Mercado Comúún, in: Información Comercial Española, Nr. 348, Madrid, August 1962, S. 151 ff.)Google Scholar
  76. 75.
    Für eine genaue Darstellung siehe Cano Denia, Simon, a. a. O., S. 165–267.Google Scholar
  77. 76.
    Es wird eine Marktuntersuchung über die potentielle Aufnahmefähigkeit der Bundesrepublik Deutschland für die spanischen pflanzlichen Öle durchgeführt. Man schätzt sie auf 150 000 t jährlich, die Spanien nur in einem guten Erntejahr liefern könnte. (El Economista, Nr. 3701, 22. Oktober 1960, Madrid, S. 2096.) Diese Angaben scheinen allerdings dem Verfasser viel zu hoch zu sein, sowohl für das Angebot wie für die Nachfrage. Im Jahre 1961 betrug der Olivenölexport ausnahmsweise 130 000 t mit einem Exportwert in Höhe von 4,04 Mrd. Peseten. (Anuario Estadístico de España. Hrsg. Instituto Nacional de Estadística, Jg. 37, Madrid 1962.)Google Scholar
  78. 77.
    Cano Denia, Simón, a. a. O., S. 181 ff.Google Scholar
  79. 78.
    Auf diesem Sektor der pflanzlichen Öle werden im internationalen Handel außerdem nicht zollpolitische Instrumente angewandt: Kontingentierung, variable Fiskalbelastung, Verordnungen in bezug auf Mischung, u. a. m. Auch die unmittelbare Subventionierung des Exports ist oft anzutreffen. (Vgl. GATT: Programme du GATT pour l’Expansion du Commerce Internacional — Le Commerce des Produits Agricoles, Deuxième et Troisième Rapports du Deuxième Comité. Genf 1962, S. 51.Google Scholar
  80. 79.
    Cano Denia, Simón, a. a. O., S. 225.Google Scholar
  81. 80.
    Allerdings übertrifft die Qualität der kanarischen Bananen die der Bananen aus den der EWG assoziierten Territorien. (Vgl. hierzu: Islas Canarias, Hrsg. Banco de Bilbao, Bilbao 1959). Vielleicht kann durch diesen Qualitätsvorsprung die Zollbelastung teilweise kompensiert werden.Google Scholar
  82. 81.
    Westeuropäisches durchschnittliches Wachstum (Vorkriegszeit bis 1951/1956) : 145 %o; Spanien 116%.Google Scholar
  83. 82.
    Anuario Estadístico de España, Hrsg. Instituto Nacional de Estadistica, Jg. 37, Madrid 1962.Google Scholar
  84. 83.
    Das liegt z. T. daran, daß die Erntezeit der kanarischen Tomaten in die Jahreszeiten fällt, in denen die EWG-Länder keine Tomaten ernten können. (Vgl. Islas Canarias, a. a. O.)Google Scholar
  85. 84.
    Islas Canarias, Hrsg. Banco de Bilbao, Bilbao 1959, S. 156.Google Scholar
  86. 85.
    Die Angaben für 1961 sind entnommen: OECD, Foreign Trade Analytical Abstracts, Series B, Jan.-Dez. 1961. Dies war das erste Mal, daß die OECD Statistiken über Spanien veröffentlichte.Google Scholar
  87. 86.
    Für eine nähere Untersuchung verweisen wir auf Estudios sobre la Unidad Econ6mica Europea, Bd. VII, Madrid 1958 und Tamames, Ramón, Estructura económica de España, Madrid 1960, S. 242 ff.Google Scholar
  88. 87.
    Statistische Grundzahlen für zwölf europäische Länder, Hrsg. von den Europäischen Gemeinschaften, Luxemburg-Brüssel 1959.Google Scholar
  89. 88.
    UN-Wirtschaftskommission für Europa: Economic Survey of Europe 1957, Genf 1958.Google Scholar
  90. 89.
    GATT: The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Trade Intelligence Paper, Nr. 6, Genf 1957.Google Scholar
  91. 90.
    Auf die beiden genannten Untersuchungen wird hingewiesen, sie würden jedoch hier den Rahmen unserer Untersuchung sprengen.Google Scholar
  92. 91.
    Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), Gesamtbericht über die Tätigkeit der Gemeinschaft, Luxemburg, jährlich seit 1953.Google Scholar
  93. 92.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 196.Google Scholar
  94. 93.
    Vgl. OEEC, „Spain“ 1958, Paris 1959, S. 8.Google Scholar
  95. 94.
    Dieser stieg von 2,3 Mill. t im Jahre 1957 auf 3,4 Mill. t im Jahre 1959 (Memoria de la Comisión Distribuidora del Mineral de Hierro, Madrid 1959).Google Scholar
  96. 95.
    Im Jahre 1900 wurden 90% der Gesamtförderung exportiert.Google Scholar
  97. 96.
    Preissenkungen von 20% bis 22% (Vgl. La Economía Española en 1958, Hrsg. Banco de Urquijo, Madrid 1959, S. 88.)Google Scholar
  98. 97.
    Vgl. La Economía Española en 1959, Hrsg. Banco de Urquijo, Madrid 1960, S. 125 ff. und auch Herrero de Egaña: Minería Metálica, in: Estudios sobre la Unidad Económica de Europa, Bd. VII, Madrid 1958, S. 39 ff.Google Scholar
  99. 98.
    In diesem Zusammenhang kann man auf die sogenannte „Operation Kirchfeld“ verweisen; für eine Dauer von zwei Jahren (1958/59) waren Lieferungen von 0,684 Mill. t vorgesehen und die tatsächlichen Lieferungen betrugen 0,689 Mill. t. (Memoria de la Comisión Distribuidora de Mineral de Hierro 1959, Madrid 1960.)Google Scholar
  100. 99.
    Prados Arrarte, Jesús, a. a. O., S. 46.Google Scholar
  101. 100.
    Das ist ein Merkmal Europas: „The western European output of iron ores is likely to expand further. However, it will not be possible to expand existing facilities beyond certain limits; some countries may not be prepared to run their rapid exhaustion and there are only limited prospects for the opening up of new virgin sites with huge reserves.“ UN: Economic Survey of Europe 1957, Genf 1958, Kapitel V, S. 10.Google Scholar
  102. 101.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 188.Google Scholar
  103. 102.
    Vgl. Vortrag des spanischen Botschafters in Bonn, Marqués de Bolarque, über „Die zukünftige Entwicklung der deutsch-spanischen Beziehungen im Zeichen der Neuorientierung der spanischen Wirtschaft“, Bonn, Januar 1961. Vgl. Besprechung dieses Vortrages in: Entwicklungsländer in Literatur und Diskussion, Hrsg. Bundesstelle für Außenhandelsinformation und Institut für Außenwirtschaft der Universität zu Köln, Nr. 9, August 1961.Google Scholar
  104. 103.
    Für das Jahr 1961 betrugen die Lieferungen Spaniens an Fertigwaren (SITC 5, 6, 7, 8) in die EWG-Länder 59,9 Mill. $, was 22,5% der gesamten spanischen Ausfuhren in die EWG-Länder (266,5 Mill. $) bzw. 27,3% der gesamten spanischen Ausfuhren an Fertigwaren (219,2 Mill. $) entspricht (OECD, Foreign Trade, Analytical Abstracts, Series B, Jan.-Dez. 1961).Google Scholar
  105. 104.
    Die spanische Quecksilberproduktion kann 80% des Weltverbrauchs decken; vgl. El mercurio espariol puede cubrir el 80% del consumo del Mundo Libre, in: Información Comercial Espariola, Nr. 310, Madrid, Juni 1959, S. 175 ff.Google Scholar
  106. 105.
    90% der Quecksilberproduktion in Spanien wird ausgeführt (Quedsilberexport 1959 = 1483 t). (El mercurio espariol puede cubrir el 80% del consumo del Mundo Libre, a. a. O.)Google Scholar
  107. 106.
    Und dies, obwohl die Produktionsbedingungen viel schlechter als die in Spanien sind und die Quecksilbervorkommen Symptome einer Erschöpfung zeigen; ferner liegen die Löhne in Italien viel höher als in Spanien. (Vgl. Tamames, Ramón, Estructura Económica de España, Madrid 1960, S. 271 ff.)Google Scholar
  108. 107.
    Die Zölle weisen sehr geringe Höhen auf. Im Jahre 1957 betrug er in Italien 8% ad valorem und in Benelux 5%; in den übrigen EWG-Ländern war er frei. Der EWG-Außenzoll beträgt 2%. (Tariffs and Trade in Western Europe — A Report by Political and Economic Planning, London 1959.)Google Scholar
  109. 108.
    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 209 ff.Google Scholar
  110. 109.
    GATT: The Possible Impact of the European Economic Community, in particular the Common Market, upon World Trade, Genf 1957, S. 18.Google Scholar
  111. 110.
    Prados Arrarte, Jesúús, a. a. O.Google Scholar
  112. 111.
    Vgl. La Industria de Máquinas-Herramientas, Hrsg. Banco de Crédito Industrial, Madrid 1961, S. 10 ff.Google Scholar
  113. 112.
    La Industria de Máquinas-Herramientas, a. a. O., S. 43.Google Scholar
  114. 113.
    Vgl. The Commonwealth and Europe, London 1960, S. 261 ff.Google Scholar
  115. 114.
    OEEC, Statistical Bulletins: Industrial Statistics 1900–1959, Paris 1960.Google Scholar
  116. 115.
    Prados Arrarte schätzt bis Ende des Programms (1979) eine Zunahme der Arbeitstätigen um 3 292 600 Personen; außerdem beziffert er die Abwanderung des Primärsektors zum Sekundärsektor mit 1 216 300 Personen, eine Schätzung, die bei der Untersuchung des „Instituto de Estudios Hispánicos“ bei 750 000 Personen lag — allerdings nur für 15 Jahre. (Vgl. Prados Arrarte, Jesús, a. a. O.)Google Scholar
  117. 116.
    Vgl. UN, Economic Commission for Europe: Economic Bulletin for Europe, Vol. 12, Nr. 1, Genf 1960, S. 34 und S. 37. Vgl. auch El Desarrollo Económico de España, Hrsg. Banco Internacional de Reconstrucción y Fomento, Madrid 1962, S. 485Google Scholar
  118. 117.
    Teichmann, Ulrich, Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum, Köln 1957, S. 49.Google Scholar
  119. 118.
    Diese Kommission wurde im Jahre 1958 in Madrid gegründet. Am 14. und 15. November 1960 traf sie sich zum zweitenmal, und es wurde die Gründung eines ständigen Sekretariats festgelegt. Vgl. Spanien — eine ‚verlängerte Werkbank’, in: „Deutsche Zeitung“, 18. November 1960.Google Scholar
  120. 119.
    „Die Lösung der Struktur- und Arbeitslosigkeit durch Massenwanderung der Arbeitskräfte erscheint sozial ungünstiger als durch Wanderung des Kapitals und bestimmte Schutzmaßnahmen.“ Pütz, Theodor, Die sozialen Probleme der europäischen Integration, in: EWG und EFTA in wissenschaftlicher Diskussion, Verhandlungen der 15. wirtschaftswissenschaftlichen Tagung in Bad Ischl, Berlin 1961, S. 24.Google Scholar
  121. 120.
    Vgl. Die ausländischen Arbeitskräfte und wir, in: FAZ, Nr. 126, 3. Juni 1961.Google Scholar
  122. 121.
    Hierbei geht es nicht nur um die Kenntnis der neuen Produktionsmethoden, sondern auch um den neuen Stil der Zusammenarbeit, der Verantwortung und Mitbestimmung der Arbeitnehmer. Die Erfahrungen der Bundesrepublik Deutschland bieten hierfür wertvolle Anregungen. Vgl. z. B. Voigt, Fritz, und Weddigen, Walter, Zur Theorie und Praxis der Mitbestimmung, Berlin 1962Google Scholar
  123. 121a.
    auch Voigt, Fritz, Algunas Observaciones sobre la cogestión de los trabajadores en la Repúiblica Federal Alemana, in: Información Comercial Española, Nr. 355, Madrid März 1963, S. 57 ff.Google Scholar
  124. 122.
    Das Beispiel Japans, das als Niedrigpreisland bezeichnet wird, stellt für die arbeitsintensiven Güter wirklich einen starken Konkurrenten auf den internationalen Märkten dar. Siehe dazu: Gutenberg, Erich, Ober japanische Unternehmungen, Wiesbaden 1960, und Bundesstelle für Außenhandelsinformationen: Die Wettbewerbsposition der japanischen Wirtschaft, Köln 1960.Google Scholar
  125. 123.
    Dieser Vergleich wird auf Grund folgender Quellen fertiggestellt: Anuario Estadístico de España, Madrid 1959; Consejo Superior de las Cámaras Oficiales de Comercio, Industria y Navegación de España: Comercio, Industria y Navegación de España, Madrid 1959; Hatry, Paul, Le Marché Commun Européen et la Belgique, Brüssel 1959; Deutsches Industrieinstitut: Die Entwicklung von Löhnen und Sozialleistungen der sechs EWG-Staaten seit 1957, in: Berichte zur Sozialpolitik, Nr. 1/1960Google Scholar
  126. 123a.
    Rugo, H., Arbeitskosten im internationalen Vergleich, in: Der Volkswirt, Nr. 48, Jg. 26, 26. November 1960, S. 2579 ff.Google Scholar
  127. 123b.
    Vgl. auch die Untersuchung von Perpiñá Rodríguez, Antonio, La Estructura de Salarios en España — Estudio sobre el salario diferencial, Madrid 1962, wo die Struktur sowohl der Nominal- wie auch der Reallöhne analysiert wird.Google Scholar
  128. 123c.
    Vgl. auch Schur, Val, Labour in Britain and the Six, London 1962, der auf die Schwierigkeiten des internationalen Lohnvergleichs hinweist, diesen jedoch für eine allgemeine Orientierung für nützlich hält.Google Scholar
  129. 123d.
    Vgl. Wagenführ, Rolf, Der internationale wirtschafts- und sozialstatistische Vergleich, Freiburg im Breisgau 1959.Google Scholar
  130. 124.
    In bezug auf diese Entwicklung sind die Ergebnisse des Berichts des Internationalen Arbeitsamtes (Leitung Bertil Ohlin) von besonderer Bedeutung: „Soweit die Lohnunterschiede produktivitätsbedingt sind, bilden sie kein Hindernis für die wirtschaftliche Integration, sondern sind vielmehr ihre Voraussetzungen. Wenn Länder mit relativ verschiedenen Produktionsbedingungen im Gemeinsamen Markt konkurrenzfähig sein sollen, dann müssen sie verschieden hohe Lohnniveaus haben.“ (Pütz, Theodor, Die sozialen Probleme der europäischen Integration, EWG und EFTA in wissenschaftlicher Diskussion, Berlin 1961, S. 191).Google Scholar
  131. 125.
    Rugo, H., a. a. O., S. 2579.Google Scholar
  132. 126.
    Nachdem diese Arbeit abgeschlossen wurde, erschien das Buch von Perpiñá Rodriguez, Antonio, La Estructura de Salarios en Españña — Estudio sobre el salario diferencial, Madrid 1962, in dem die Lohn- und Gehaltssituation der verschiedenen Berufsgruppen miteinander verglichen wird. Dabei ermittelt der Verfasser folgende Durchschnittswerte: — Bei qualifizierten Arbeitern beträgt die Realentlohnung pro Stunde 137% des Nominallohns (berechnet für 23 Arbeitsstufen in 16 Wirtschaftszweigen); — Die entsprechenden Werte sind bei nicht qualifizierten Arbeitern ca. 116% — Bei Angestellten zwischen 122% und 136%: — Bei Angestellten mit Hochschulabschluß 188%. Diese Untersuchung versucht auch einen Vergleich der Entlohnungsstruktur auf internationaler Basis.Google Scholar
  133. 127.
    Für eine Analyse der Unterschiede hinsichtlich Arbeitszeit, Ferien, Überstundenbezahlung, Sozialversicherung in den EWG-Staaten sei verwiesen auf, Schur, Val, Labour in Britain and the Six, hrsg. in Zusammenarbeit mit The Economist and The Economist Intelligence Unit, London 1962, S. 4Google Scholar
  134. 128.
    Die beiden Extreme sind 4,2% in der Lederindustrie und 39,5% in der Mineralölverarbeitung. Die Entwicklung von Löhnen und Sozialleistungen der Arbeitgeber in verschiedenen Gewerbebereichen der sechs EWG-Staaten seit 1957, in: Berichte zur Sozialpolitik, Nr. 1/1960, Hrsg. Deutsches Industrieinstitut, Köln 1960.Google Scholar
  135. 129.
    Berechnet vom Verfasser nach Angaben des Consejo Superior de las Cámaras Oficiales de Comercio, Industria y Navegación de España, Madrid.Google Scholar
  136. 130.
    Nach Angaben von Banco Central (Estudio Económico 1958, Madrid 1959, S. 54) kann man bei einem normalen Wechselkurs eine Deviseneinnahme in Höhe von 100 Mill. $ für das Jahr 1957 schätzen.Google Scholar
  137. 131.
    Dieser Anstieg hat auch im Jahre 1962 angehalten (8.668.341 Besucher).Google Scholar
  138. 132.
    Vgl. El Desarrollo Económico de España, Hrsg. Banco Internacional de Reconstrucción y Fomento, Madrid 1962, S. 529 f.Google Scholar
  139. 133.
    1962 betrugen die Deviseneinnahmen nach Schätzungen der Banco Central (Estudio Económico 1962, Madrid 1963, S. 109 ff.) ca. 425 Mill. $, so daß seit 1956 eine Steigerung um ca. 460% erfolgte.Google Scholar
  140. 134.
    Vgl. El Turismo, in: Información Comercial Española, Nr. 333, Madrid, Mai 1961, S. 69 ff.Google Scholar
  141. 135.
    Vgl. El Desarrollo Económico de España, Hrsg. Banco Internacional de Reconstrucción y Fomento, Madrid 1962, S. 529 ff.; siehe auch OEEC: Tourism in Europe, Paris 1959.Google Scholar
  142. 136.
    La Estructura de la Economía Españñola, Hrsg. Instituto de Estudios Politicos, Madrid 1958.Google Scholar
  143. 137.
    Quelle: OECD, Foreign Trade. Overall Trade by Countries, Februar 1963.Google Scholar
  144. 138.
    Zu beachten ist, daß 77% der EWG-Ausfuhren Fertigwaren sind. Hierbei ist der „IntraHandel“ mitgerechnet.Google Scholar
  145. 139.
    Allerdings wird Spanien hier isoliert betrachtet; anders verhält es sich, wenn diese Problematik auf die gesamten „Drittländer“ übertragen wird.Google Scholar
  146. 140.
    Prados Arrarte, Jesús, a. a. O., S. 58.Google Scholar
  147. 141.
    Dem Verfasser scheinen auch hier wiederum die geschätzten Zahlen zu hoch, da diese als Folge des verbesserten Lebensniveaus bei der zunehmenden Nachfrage nach Fleisch, Eiern usw., d. h. Gütern, bei denen Spanien keinen Selbstversorgungsgrad weder heute noch in der nächsten Zukunft besitzt, zu optimistisch angesetzt sind.Google Scholar
  148. 142.
    Noch höher liegen die Schätzungen des „Ministerio de Agricultura“ mit 135 Mill. $ für die Periode 1959–1963. Proyecto de desarrollo de la regi6n mediterránea. Españña, Hrsg. Ministerio de Agricultura, Madrid 1959, S. 267.Google Scholar
  149. 143.
    Estudios Hispánicos de Desarrollo Económico, Hrsg. Instituto de Cultura Hispánica, Madrid.Google Scholar
  150. 144.
    Für das Jahr 1957 gab die OEEC den Selbstversorgungsgrad für Spanien an Agrargütern mit 95% an. OEEC, „Spain 1959“, Paris 1960.Google Scholar
  151. 145.
    90% der gesamten spanischen Einfuhren aus dem EWG-Raum bestanden im Jahre 1959 aus Fertigwaren (1961 = 83,8%).Google Scholar
  152. 146.
    „Für diese Länder (die sechs wirtschaftlich besonders zurückgebliebenen Staaten an der Peripherie Europas) stellt sich insofern ein besonders schwerwiegendes Problem, als die sich aus dem Fernbleiben von der wirtschaftlichen Integration Westeuropas ergebende zoll- und kontingentmäßige Diskriminierung ihre Armut noch vertiefen müßte, während umgekehrt das vorbehaltlose Mittun ihre weitere Entwicklung stark erschweren, ja sogar den von ihnen bis heute erreichten Stand der Industrialisierung wieder gefährden werde. Die EWG-Staaten haben im Römer-Vertrag dieser Sachlage nicht Rechnung getragen.“ (Bachmann, Hans, Eine Europäische Freihandelszone der anderen Sechs’?, in: Die europäische Wirtschaftsintegration im Banne des Gemeinsamen Marktes, Zürich—St. Gallen 1959, S. 1–30). Vgl. dazu die Ausführungen über die Folgen des Gemeinsamen Marktes für Unternehmer, Kaufleute, Arbeiter und überhaupt jedes Individuum, in: Shanks, Michael und Lambert, John, Britain and the New Europe — The Future of the Common Market, London 1962, S. 133 ff.Google Scholar
  153. 147.
    „Jeder europäische Staat kann beantragen, Mitglied der Gemeinschaft zu werden.“ (Art. 237).Google Scholar
  154. 148.
    Ein solches Assoziierungsabkommen muß berücksichtigen, daß es die GATT-Regeln, d. h. insbesondere die Meistbegünstigungsklausel, nicht verletzt. In dem Falle, daß in einem solchen Abkommen Zollpräferenzen zugestanden werden, ist gemäß Art. 24 des GATT die Form einer Zollunion oder einer Freihandelszone vorzusehen. (Vgl. Hesberg, Walter, Die Freihandelszone als Mittel der Integrationspolitik, Frankfurt/M. 1960).Google Scholar
  155. 149.
    Für einen Beitritt in die EWG müssen die Verhandlungen mit den bisherigen Mitgliedsstaaten der EWG geführt werden; die bei der Aufnahme erforderlichen Änderungen des Vertrages sind von den Parlamenten zu ratifizieren. Dagegen wird ein Abkommen über eine Assoziierung grundsätzlich von der Gemeinschaft abgeschlossen, d. h. die Kommission führt im Auftrage des Ministerrates die Verhandlungen; eine Beschlußfassung hat einstimmig zu erfolgen. Das Abkommen bedarf der Ratifizierung durch die nationalen Parlamente, falls es zu Änderungen des Vertrages führt.Google Scholar
  156. 150.
    Vgl. Das griechische Assoziierungsmodell, in: Der Volkswirt, Nr. 20, 14. Jg., vom 14. Mai 1960, S. 919–921; Das Assoziationsproblem bei der EWG — Das Beispiel Griechenlands, in: NZZ, Nr. 225, vom 16. August 1960; Vgl. Ziegler, Gert, Griechenland in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, München 1962.Google Scholar
  157. 151.
    Bis heute erwägen folgende Länder eine Assozüerung: Türkei, Israel und Marokko, d. h. Länder, mit denen Spanien auf dem Sektor der wichtigsten spanischen Exportgüter — Zitrusfrüchte — in harter Konkurrenz steht. Vgl. u. a.: L’Association de la Grèce et de la Turquie au Marché Commun, in: Revue du Marche Commun, Nr. 19, November 1959, S. 399–401; Türken diskutieren den Gemeinsamen Markt, in: Handelsblatt, Nr. 180, vom 23. Oktober 1959; Griechen und Türken haben viele Wünsche, in: Handelsblatt, Nr. 195, vom 13./14. November 1959; Findet Marokko den Weg zur EWG, in: Der Volkswirt, Nr. 39, 14. Jg., vom 24. September 1960, S. 2183–84.Google Scholar
  158. 152.
    Die griechische Regierung richtete das Assoziierungsgesuch am 8. Juni 1959 an die EWG. Am 25. Juli 1959 wurde dieses Gesuch vom Ministerrat der EWG erstmals behandelt. Im Februar 1960 traten die Gespräche mit Griechenland in das Stadium der Verhandlungen. Aber erst im Juli 1961 genehmigte der Europäische Ministerrat den Vertrag über die Assoziierung Griechenlands an den Gemeinsamen Markt. Nach der Unterzeichnung in Brüssel und Athen wurde das Abkommen im Europäischen Parlament behandelt. Am 9. Juli 1961 wurde es in Athen unterzeichnet.Google Scholar
  159. 153.
    Im einzelnen sieht das Abkommen eine Finanzhilfe der EWG an Griechenland für die Dauer von 5 Jahren in Höhe von 125 Mill. $ vor (anfangs stellte Griechenland ein Gesuch von 250–300 Mill. $). Die EWG gewährt Griechenland die gleiche Zollbehandlung wie den anderen EWG-Staaten; der EWG-Außenzolltarif wird durch Griechenland innerhalb von 12 bis 22 Jahren für bestimmte Produkte eingeführt. Außerdem bietet die EWG Griechenland das Recht auf Vollbeitritt, wenn die wirtschaftlichen Umstände Griechenlands einen solchen Schritt für ratsam erscheinen lassen. Vgl. hierzu auch Ziegler, Gert, Griechenland in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, München 1962.Google Scholar
  160. 154.
    Inzwischen hat sich die spanische Regierung am 9. 2. 1962 an den EWG-Ministerrat gewandt und um Verhandlungen gebeten (vgl. S. 74 dieser Arbeit).Google Scholar
  161. 155.
    In demselben Sinne sprach Finanzminister Navarro Rubio: „In den letzten Jahren hat Spanien begonnen, sich auf seine Stellung als europäische und atlantische Nation zu besinnen. Diese Entwicklung schlug sich im Beitritt Spaniens zu verschiedenen internationalen Organisationen nieder. Als in den letzten Wochen des Jahres 1958 die europäischen Nationen durch die Einführung der Konvertibilität einen weiteren Schritt in Richtung auf die währungspolitische Normalisierung taten, war sich die spanische Regierung der weittragenden Bedeutung dieses Schrittes wohl bewußt und trat in Konsultationen mit den interessierten Wirtschaftsinstitutionen des Landes über das Problem der europäischen Integration und ihre Auswirkungen auf die spanische Wirtschaft. Wie erinnerlich, waren sich die betreffenden Institutionen in ihren Antworten einig über die Unmöglichkeiten daß Spanien angesichts der Integrationsbestrebungen abseits stehen könne, weil die wirtschaftliche Randlage einer solchen Isolierung große Nachteile mit sich bringen würde.“ (Banco de Bilbao: Informe ante la Junta general de Accionistas, Bilbao 1961, S. 175).Google Scholar
  162. 156.
    Welche geringe wirtschaftliche Bedeutung und Überlegung in der Tat das Problem EWG— EFTA für Spanien hat, zeigt folgende Erklärung: „Wir (Spanien) können und sollen uns auf die Integration innerhalb der uns nächstliegenden wirtschaftlichen Beziehungen vorbereiten. Die Tatsache, daß eine solche Integration mit der einen oder anderen heute in Europa existierenden Gruppe oder gar einer aus beiden noch zu entstehenden dritten Gruppierung vollzogen werden kann, bedingt die gleiche Anpassung und Anstrengung seitens der spanischen Wirtschaft, zumindest in großen Zügen. Daraus ergibt sich, daß die Entscheidung in bezug auf die eine oder andere Gruppe vergleichsweise geringer erscheint gegenüber der Übereinstimmung der Regierungspolitik mit der Haltung der verantwortlichen Organisationen im Sinne einer wachsenden Verbindung Spaniens mit den großen, sich in Europa abzeichnenden Wirtschaftsunionen.“ (Banco de Bilbao: Informe ante la Junta general de Accionistas, Bilbao 1961, S. 175/176).Google Scholar
  163. 157.
    Vgl. Estudios sobre la Unidad Econ6mica Europea, Bd. IX, Hrsg. Estudios Económicos Españñoles y Europeos, Madrid 1961; Banco de Bilbao: Informe, a. a. O.Google Scholar
  164. 158.
    Nachdem die Verhandlungen mit Großbritannien unterbrochen worden sind (Vgl. Bericht an das Europäische Parlament über den Stand der Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich, EWG-Kommission, Brüssel 26. Februar 1963), ist der Blick nicht mehr auf dieses Problem fixiert. Vielmehr ergeben sich nun auch für andere Länder Möglichkeiten für Verhandlungen mit der EWG, nicht zuletzt für Spanien. Als Vorstufe für eine Assozüerung wird von Seiten der EWG-Mitglieder erwartet, daß Spanien die Liberalisierung und Abschaffung von Hindernissen beschleunigt. Wenn solche Schritte durchgeführt werden, kann mit einer positiven Einstellung der EWG-Länder zur Eingliederung Spaniens in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gerechnet werden.Google Scholar
  165. 159.
    Hierzu sind auch die heute schon vorhandenen Arbeitskräfte hinzuzurechnen, die bei rationellerem Arbeitseinsatz sowohl in der Industrie wie im Dienstleistungssektor freigesetzt werden. Einige Schätzungen liegen bei über 30% der Beschäftigten. (Vgl. Möglichkeiten und Probleme der Wirtschaftsexpansion Spaniens, in BfA/NfA (X) vom 23. November 1960).Google Scholar
  166. 160.
    Hier ist zu bemerken, daß nicht von Arbeitern ohne Berufsausbildung die Rede ist, wie es in vielen Fällen in Spanien der Fall ist. Italien, das teilweise ähnliche Probleme auf diesem Gebiet aufweist, bemüht sich in diesem Sinne, d. h., daß dieser Fonds auch jenen Arbeitern ohne Berufsausbildung zugute kommt. Italien hat bei vielen Gelegenheiten den Wunsch nach einer großzügigen Behandlung dieser Frage geäußert. (Vgl. Italiens Wünsche an den Europäischen Sozialfonds, in: FAZ, Nr. 120 vom 23. Mai 1960.)Google Scholar
  167. 161.
    Hierzu ist der Art. 121 des Vertrages zu beachten: „Nach Anhörung des Wirtschafts und Sozialausschusses kann der Rat einstimmig der Kommission Aufgaben übertragen, welche die Durchführung gemeinsamer Maßnahmen insbesondere auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit der in den Artikeln 48 bis 51 erwähnten aus- oder einwandernden Arbeitskräfte betreffen.“Google Scholar
  168. 162.
    Der Europäische Ministerrat hat im Juni 1961 über die umstrittenen Prioritätsfragen bei der Freizügigkeit von Arbeitskräften in der EWG entschieden, daß Arbeiter aus den Län der der EWG den Vorzug vor Arbeitnehmern dritter Länder haben sollen (nicht müssen).Google Scholar
  169. 163.
    „Die Lösung der Struktur- und Arbeitslosigkeitsprobleme durch Massenwanderung der Arbeitskräfte erscheint sozial ungünstiger als durch Wanderung des Kapitals, verbunden mit bestimmten Schutzmaßnahmen. Im freien Markt ‚wandert’ das private Kapital aber in die hochentwickelten Gebiete; es müßte also eine ‚Kapitallenkung’ erfolgen. Die Erfahrung lehrt aber, daß die Kapitalbereitstellung für unterentwickelte Gebiete nur dann produktive Wirkungen hat, wenn sie von fähigen und wagemutigen Industrieunternehmern, Landwirten und Kaufleuten richtig eingesetzt wird.“ (Pütz, Theodor, a. a. O., S. 24).Google Scholar
  170. 164.
    Vgl. dazu: Fragen des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens. Die ausländischen Arbeitskräfte in Deutschland, in: Herder-Korrespondenz, Jg. XV, H. 9, Juni 1961, S. 417— 427.Google Scholar
  171. 165.
    „Ein weniger quantitativ als qualitativ bedeutsames Wanderungsproblem ist die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte in hochentwickelte Länder mit günstigen Arbeitsund Lohnbedingungen und Wohnungsverhältnissen.“ (Pütz, Theodor, a. a. O., S. 21).Google Scholar
  172. 166.
    „Um Beihilfe zugunsten von Arbeitnehmern zu gewährleisten, deren Beschäftigung infolge der Umstellung eines Unternehmens auf andere Produktionsziele vorübergehend eingeschränkt oder vorübergehend ganz oder teilweise ausgesetzt wird, so daß sie bis zur vollständigen Wiederbeschäftigung den gleichen Lohnstand beibehalten können.“ (Art. 125).Google Scholar
  173. 167.
    a) daß die betreffenden Arbeitnehmer in diesem Unternehmen seit mindestens sechs Monaten erneut in vollem Umfang beschäftigt sind, b) daß die beteiligte Regierung vorher einen von diesem Unternehmen aufgestellten Plan für die Umstellung und deren Finanzierung vorgelegt hat und c) daß die Kommission diesem Umstellungsplan vorher zugestimmt hat“ (Art. 125).Google Scholar
  174. 168.
    „insbesondere bestimmt er (der Rat) im einzelnen die Voraussetzungen für die Gewährung der Zuschüsse des Fonds gemäß Artikel 125 sowie die Arten von Unternehmen, deren Arbeitnehmern die in Artikel 125 Absatz 1 Buchstabe b vorgesehenen Beihilfen zugute kommen“ (Art. 127).Google Scholar
  175. 169.
    Vgl. hierzu Keller, Theo, Die Freizügigkeit für Arbeitskräfte und Unternehmungen in der Freihandelszone, in: Gemeinsamer Markt für 6 oder 17?, Zürich—St. Gallen 1958, S. 111–127.Google Scholar
  176. 170.
    Art. 18 des II. Protokolls über die Satzung der Europäischen Investitionsbank.Google Scholar
  177. 171.
    Erläuterung zum Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft sowie zu dem Abkommen über gemeinsame Organe für die europäischen Gemeinschaften vom 25. März 1957, in: Der Gemeinsame Markt, Schriftenreihe zum Handbuch für Europäische Wirtschaft, Frankfurt/M. 1957, S. 283.Google Scholar
  178. 172.
    Erläuterung zum Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft sowie zu dem Abkommen über gemeinsame Organe für die europäischen Gemeinschaften vom 25. März 1957, in: Der Gemeinsame Markt, Schriftenreihe zum Handbuch für Europäische Wirtschaft, Frankfurt/M. 1957, S. 283.Google Scholar
  179. 173.
    Bemerkenswert ist die Vorbereitung eines spanischen Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Der in der Kabinettssitzung vom 25. Januar 1963 verabschiedete Gesetzentwurf wurde dem spanischen Parlament zugeleitet. Vgl. hierzu Información Comercial Española, Nr. 533, Madrid Januar 1963. Die Bedeutung dieses Gesetzes für die künftige spanische wirtschaftliche Entwicklung ist ohne Zweifel im Rahmen der neuen marktwirtschaftlichen Ordnung ausschlaggebend. Zum Problem der Wettbewerbsbeschränkung und Konzentration sei verwiesen auf: Voigt, Fritz, German Experience with Cartels and their Control during the Pre-War and Post-War Periods, in: Studies of Industrial Economics. Competition, Cartels and their Regulation, Hrsg. Miller, J. P., Amsterdam 1962.Google Scholar
  180. 173a.
    Auch Voigt, Fritz, Unternehmungszusammenschlüsse (III), Staatliche Politik und Wessels, Theodor, Unternehmungszusammenschlüsse (II), Wirtschaftliche Problematik, beide in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 10, S. 565 ff. und S. 553 ff., Stuttgart—Tübingen—Göttingen 1959.Google Scholar
  181. 174.
    Vgl. Larraz, José, Comentario españiol a los tratados de Roma y Estocolmo, Vortrag gehalten in der Biblioteca Municipal de Bilbao, in: El Economista Nr. 3737, 1. Juli 1961Google Scholar
  182. 174a.
    Vgl. Larraz, José, Consecuencias económicas de nuestra integración en Europa, Vortrag gehalten im Circulo de Labradores de Sevilla, in: El Economista, Nr. 3731, 20. Mai 1961.Google Scholar
  183. 175.
    In dem Assoziierungsabkommen mit Griechenland ist eine Übergangszeit zwischen 12 und 22 Jahren vorgesehen.Google Scholar
  184. 176.
    „Schließlich ist es noch Aufgabe der Regierungen, ein für Privatunternehmen günstiges Klima zu schaffen, das ihnen gestatten wird, einer Periode tiefgreifender Änderungen der seitherigen Wirtschafts- und Sozialordnung fest ins Auge zu blicken, wobei diese Betriebe sicher sein dürfen, daß ihre Probleme und Forderungen verständnisvoll aufgenommen werden.“ (Bobba, Franco, Fragen der Investitionspolitik im Gemeinsamen Markt, in: Betrieb und Gemeinsamer Markt, Berlin 1959, S. 16).Google Scholar
  185. 177.
    Quelle: La evoluci6n de las Inversiones de capital Extranjero, in: Información Comercial Española, Mai 1961, S. 81–85.Google Scholar
  186. 178.
    Die EFTA-Gruppe ist dagegen an Produktionsgüterinvestitionen nur mit 3,32% (in den ersten 3 Monaten 1960 = 14,3%) beteiligt. Auch die Investitionen aus den USA, die aus Produktions- bzw. Investitionsgütern bestanden, betrugen nur 8,93% der gesamten Produktionsgüterinvestitionen in dieser Zeit.Google Scholar
  187. 179.
    Quelle: La Economfa Española desde la Estabilización (1960–1961), Hrsg. Confederación Espariola de Cajas de Ahorros, Madrid 1962, S. 187 ff.Google Scholar
  188. 180.
    Vgl. El Desarrollo Económico de Espafia, Hrsg. Banco Mundial de Reconstrucción y Fomento, Madrid 1962, S. 531 ff.Google Scholar
  189. 181.
    Steigerung der Gesamteinfuhr der EWG-Länder 1959–1960 = 21,6%. Steigerung der Ausfuhr der EWG-Länder 1959–1960 = 17,8%. Innenhandel der EWG; Einfuhrsteigerung = 25,4 Ausfuhrsteigerung = 25,3%. Quelle: Schnelldienst des Deutschen Industrieinstituts, Nr. 42, 30. Mai 1961.Google Scholar
  190. 182.
    „Die günstigen Aussichten im Außenhandelssektor haben einen großen Einfluß auf die Unternehmerpläne. Dieses Phänomen hat sich wiederholt in den wirtschaftlichen Hauptsektoren Spaniens gezeigt. In allen Gebieten, in denen Exportgüter produziert werden, zeigt sich ein belebendes Klima und die Unternehmer bereiten sich auf die neuen Aufgaben vor, die die Außenkonjunktur ihnen stellt (Martin Blanco, Marcos, El Pasado y las posibilidades futuras de la política de riegos en España, in: Información Comercial Española, Nr. 345, Madrid Mai 1961, S. 101).Google Scholar
  191. 183.
    Bobba, Franco, Fragen der Investitionspolitik im Gemeinsamen Markt. Vortrag, gehalten vor der Deutschen Gesellschaft für Betriebswirtschaft, in: Betrieb und Gemeinsamer Markt, Berlin 1959, S. 16. In der Untersuchung der Economist Intelligence Unit über die Situation Großbritanniens und der EWG stellt man folgendes fest: It will not put efficient firms out of business: at worst it will in certain industries — paper for example — prevent the efficient firm expanding as rapidly as it might have done in other circumstances. The inefficient will certainly suffer more than they would in a still protected market but, in most industries, the efficient will be able to expand more rapidly than they could if Britain remained outside and EFTA.“Google Scholar
  192. 183a.
    Britain and Europe, Hrsg. The Economist Intelligence Unit, London 1957, S. 61.Google Scholar
  193. 184.
    Es sei nochmals auf den neuen Gesetzentwurf gegen die Wettbewerbsbeschränkungen verwiesen, der Anfang des Jahres 1963 dem Parlament zugeleitet wurde.Google Scholar
  194. 185.
    Bobba, Franco, a. a. O., S. 16.Google Scholar
  195. 186.
    Vgl. hierzu auch die Ausführungen der Weltbank: El Desarrollo Económico de Esparia, Hrsg. Banco Internacional de Reconstrucción y Fomento, Madrid 1962, S. 551 ff.Google Scholar
  196. 187.
    In diesem Zusammenhang wird die Frage der Unternehmungszusammenschlüsse und ihrer Regulierung in der nächsten Zukunft eine große Rolle spielen. Vgl. Voigt, Fritz, Unternehmungszusammenschlüsse (III) Staatliche Politik, und Wessels, Theodor, Unternehmungszusammenschlüsse (II) Wirtschaftliche Problematik, beide in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 10, S. 565 ff. und S. 553 ff., Stuttgart—Tübingen—Göttingen 1959. Diese Lücke in der neuen spanischen Wirtschaftsordnung wird möglicherweise durch das geplante Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen geschlossen.Google Scholar
  197. 188.
    Bobba, Franco, a. a. O., S. 16. Dieselbe Problematik ergibt sich bei der Untersuchung über die EWG und Großbritannien: „except in those industries where productivity is low, there is nothing to show that British wage costs are seriously out of line with those in Continental Industry“. (Britain and Europe, Hrsg. Economist Intelligence Unit, London 1957, S. 61).Google Scholar
  198. 189.
    Erdmann, Paul und, Rogge, Peter, a. a. O., S. 227.Google Scholar
  199. 190.
    Banco Central: Estudio Económico 1960, Madrid 1961, S. 53.Google Scholar
  200. 191.
    Nach der Untersuchung: Estudios sobre la Unidad Económica Europea (Hrsg. Estudios Económicos Españoles y Europeos, Madrid 1960) ergibt sich aus der Sektor für Sektor durchgeführten Analyse der spanischen Wirtschaft, allerdings ohne Berücksichtigung der intrasektoralen Abhängigkeit, folgendes Bild: I. Wirtschaftszweige, bei denen im Falle einer Integration eine Expansion eintreten würde: Erzbergbau, Forstwirtschaft, Viehwirtschaft, Fischerei, exportierende Landwirtschaft, Weinbau, Ölwirtschaft, Konservenindustrie, Verlagswesen; II. Wirtschaftszweige, die eine Integration überleben würden: Elektrizitätserzeugung, Anthrazit- und Braunkohlen-Bergbau, nicht exportierende Landwirtschaft (ausgenommen Weizen, Baumwolle und Tabak), Alkohol-Industrie, Brauereien, Kautschukindustrie; III. Wirtschaftszweige, die nach einer Zeit der strukturellen Anpassung den Prüfstein der Integration überleben würden: eisenverarbeitende Industrie, Zement-Industrie, Bauwirtschaft, chemische Industrie, metallverarbeitende Industrie, Industrie für elektrische Anlagen, Automobilindustrie, Schiffbau, Papierindustrie, Textilindustrie, Lederund Schuhindustrie; IV. Wirtschaftszweige, bei denen es infolge der Integration zu einer Einschränkung der Aktivität kommen würde: Steinkohlen-Bergbau, Weizenproduktion, Zuckeranbau, Baumwollproduktion, Tabakanbau, Glas- und Porzellan-Industrie. (Vgl. Tamames, Ramón, España y la Integraci6n Europea — Una crítica de la tesis de Larraz, in: Información Comercial Española, Nr. 344, Madrid April 1962, S. 147).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations