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Grundlagen der wirtschaftlichen Integration Europas

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Part of the Die Industrielle Entwicklung book series (DIE)

Zusammenfassung

Die Bemühungen um regionale Wirtschaftsintegrationen sowie ihr Wert für das Wirtschaftswachstum sind keine Erfindungen unserer Zeit, sondern diese Ideen waren schon lange vorhanden. Heute sind die Integrationsgedanken in den Vordergrund gerückt, insbesondere durch den technisch-wirtschaftlichen Fortschritt, die verkehrsmäßige Annäherung der verschiedenen Länder, die stetige Erhöhung der Bedürfnisse des Menschen und nicht zuletzt durch die politisch-ökonomische, durch die ideologische Auseinandersetzung zwischen Ost und West.

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Literatur

  1. 1.
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    U. a. Mill, Cairns, Taussing. Einige Neo-Klassiker wie Ohlin und Weber haben neue Hypothesen aufgestellt, und die Hauptkritik der klassischen Theorie lag bei dem übertrieben statischen Charakter. Auch wurde dargelegt, daß in der Tat der internationale Handel keine großen Unterschiede zum interregionalen Handel aufweist und daß die Theorie der komparativen Kosten eine universale Anwendung findet.Google Scholar
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    Ohlin, Bertil, Ist eine Modernisierung des Außenhandels erforderlich? in: Weltwirtschaftsarchiv, Bd. 26, H. 1, 1927, S. 97.Google Scholar
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    Während G. Haberler auf Grund der unerfreulichen sozialen und politischen Konsequenzen gegen die internationale Arbeiterwanderung eingestellt ist, weisen andere wie Bräutigam auf die Notwendigkeit solcher Wanderungen hin mit dem Zweck, „die sozialen Desintegrationen der Weltwirtschaft“ zu beseitigen. Haberler, Gottfried, Die Theorie der komparativen Kosten und ihre Auswertung für die Begründung des Freihandels, in: Weltwirtschaftsarchiv, Bd. 32, 1930.Google Scholar
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  15. 13.
    Viner, Jacob, a. a. O., S. 41.Google Scholar
  16. 14.
    Schon im Jahre 1950 umfaßte die Bibliographie über diesen Bereich 40 Seiten (S. 171–211) des Vinerschen Werkes.Google Scholar
  17. 15.
    Haberler, Gottfried, The Theory of International Trade, Princeton 1954, S. 390/391. Haberler analysiert nicht im einzelnen die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Zollunion, aber im allgemeinen gibt er eine günstige Prognose.Google Scholar
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  19. 17.
    Ohlin, Bertil, nennt als Hindernisse für internationale Güterbewegungen u. a.: Zölle, Unterschiede der Sprache, der Gesetze, der Banksysteme, der Traditionen und Gewohnheiten, Regierungspräferenzen für Inlandswaren u. a. m. Interregional and International Trade, Cambridge 1935, S. 245.Google Scholar
  20. 18.
    Hesberg, Walter, a. a. O., S. 11. Bei den Verhandlungen über die Havanna-Charta und das GATT wurde zum ersten Male der Begriff Freihandelszone angewandt.Google Scholar
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  22. 20.
    Vgl. Möller, Hans, Internationale Wirtschaftsorganisationen, Wiesbaden 1960, S. 122 ff. Sie ist die einzige wirtschaftliche Integration, die als Vorläufer der EWG zu betrachten ist. Die anderen Wirtschaftsunionen sind nur partiell (EGKS) oder verhältnismäßig klein (z. B. Schweiz-Liechtenstein). Vgl. dazu die eingehende Darstellung von Meade, J. E., Liesner, H. H. und Wells, S. J., a. a. O., wo die drei Wirtschaftsunionen in Europa (Belgien-Luxemburg Wirtschaftsunion, Benelux-Union und die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) als drei Fälle für die Herausarbeitung der ökonomischen Probleme, denen die Gründer dieser drei Wirtschaftsunionen gegenüber gestanden haben, analysiert wurden. Siehe besonders S. 4 ff. und 59 ff.Google Scholar
  23. 21.
    Hatry, Paul, a. a. O., S. 52 ff. Er bezieht sich auf die Untersuchungen von Kuin, P., Benelux et l’intégration européenne, une opinion Néelandaise, in: Rev. des Sc. Economiques, Dezember 1953. Kristein, M., The Effects of Benelux on Belgian-Dutch Trade, in: Economisch-Statistische Berichten, 18. Juli 1956. Meade, J. E., Benelux, The Formation of the Common Customs, in: Economica, August 1956. Hartog, Floor, Het Benelux-effect, in: Economisch-Statistische Berichten, 18. Juli 1956.Google Scholar
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    Vgl. Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 72 ff.Google Scholar
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    GATT, „Trends in International Trade“, Genf, Oktober 1958, S. „119. Vgl. dazu Meade, J. E., Liesner, H. H., und Wells, S. J., Case Studies in European Integration, London-New York-Toronto 1962, S. 114 ff., wo das Landwirtschaftsproblem sowohl für die Benelux-Union als auch für die Belgien-Luxemburger Union im einzelnen dargestellt wird.Google Scholar
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    Vgl. Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 81.Google Scholar
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    Vgl. dazu Möller, Hans, a. a. O., und Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 87 if. sowie Viner, Jacob, a. a. O., S. 15 ff.: „Es besteht eine vollständige Zollunion — die ein wesentliches Merkmal einer Wirtschaftsunion ist -, wenn a) eine völlige Beseitigung der Zölle zwischen den Zolleinheiten stattfindet, b) die Einführung eines gemeinsamen Außenzolltarifs stattfindet, c) eine Aufteilung der Zolleinnahmen zwischen den Mitgliedern durchgeführt wird.Google Scholar
  34. 32.
    Rueff, Jacques, Une mutation dans les structures politiques: Le Marché institutionel des Communautés européennes, in: Le Marché Commun et ses Problèmes, Revue d’Economie Politique, Nr. 1, (Numéro Special), Jg. 69, Paris 1958.Google Scholar
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    U. a. bezeichnet der „First Report of the European Customs Union Study Group“, Brüssel 1948, als zwischenstaatliche Wirtschaftsintegration folgende: a) die Zoll-Tarif-Gemeinschaft (tariff community) b) die Zoll-Gemeinschaft (customs community) c) die Zollunion im fiskalischen Sinne (customs union) d) die volle Zollunion gemäß Artikel 42 der Charta der ITO und Artikel 24 des GATT (complete customs union). Außerdem bezeichnet das GATT andere Integrationsformen mit dem Namen „Freihandelszone“. Vgl. dazu Hesberg, Walter, a. a. O.Google Scholar
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    Der Gemeinsame Markt, Schriftenreihe zum Handbuch für europäische Wirtschaft, H. 1, Baden-Baden 1957. Eine spanische Übersetzung von der Banco Urquijo: El Mercado Común Europeo, Madrid 1957, liegt vor.Google Scholar
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    „Die Verkehrspolitik zählt neben der Agrarpolitik zu den schwierigsten und problemreichsten Gebieten, die im Rahmen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zu ordnen sind.“ (Probleme der Verkehrspolitik im Gemeinsamen Markt, in: N.Z.Z. Nr. 301 vom 1. Nov. 1960. Ferner vgl. auch N.Z.Z. Nr. 302 und 303 vom 2. und 3. Nov. 1960.)Google Scholar
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    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 104 ff. Die Exportzölle spielen bei der Finanzierung des nationalen Budgets einiger solcher Länder eine wichtige Rolle. Nach GATT-Angaben waren die Sätze für Togo 1956 und Madagaskar 9 °/o und sogar 21 °/o für Französisch-Kamerun.Google Scholar
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    Erdmann, Paul, und Rogge, Peter, a. a. O., S. 105.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

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