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Wissenschaftsmarketing als innovativer Ansatz für die Hochschulen

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Part of the Interaktives Marketing book series (IM)

Zusammenfassung

Aufbauend auf den beschriebenen internen und externen Bedingungen des sozio-technischen Systems „Hochschule“, dem zu erwartenden Wettbewerb, der Notwendigkeit für eine strategische Orientierung und dem verstärkten Kommunikationsbedarf, beschreibt dieses Kapitel zunächst das Zielsystem einer Hochschule, das sich aufgrund der veränderten Situation ergibt. Es soll darauf hinweisen, daß Hochschulen in Zukunft nicht mehr nur Forschung und Lehre betreiben, sondern auch auf anderen Gebieten tätig werden müssen. Um diese Ziele erreichen und Probleme auf dem Hochschulsektor lösen zu können, bedarf es neuer Mechanismen, wobei der Marketingorientierung als speziell wettbewerbsorientiertem Ansatz (im Rahmen eines strategischen Hochschulmanagements) ein besonderer Stellenwert zukommt. Deshalb stehen im folgenden u.a. die wesentlichen Komponenten des Wissenschaftsmarketing zur Diskussion. Auf diese Weise wird Bezug genommen auf die Hypothese, daß Marketing ein geeigneter Problemlösungsansatz für Hochschulen im Wettbewerb ist. Des weiteren stehen zu beobachtende Marketingaktivitäten der Hochschulen auf nationaler bzw. internationaler Ebene zur Diskussion, um zu zeigen, wie solche Ansätze in der Hochschulpraxis aussehen und welchen Nutzen sie stiften könnten. Dabei kommen auch zu erwartende Probleme für die Einführung solch innovativer Ansätze zur Sprache. Aufbauend auf den bis zu diesem Zeitpunkt gewonnenen Erkenntnissen läßt sich dann ein mögliches Strategieprofil einer zukunftsorientierten Hochschule ableiten, das dazu beitragen soll, die zuvor definierten Ziele zu erreichen.

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Literatur

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    Diese Ziele entwickeln sich letztlich zu den Marketingzielen einer Hochschule. Marketingziele definieren sich aufgrund der festgestellten internen und externen Bedingungen in einem sozio-technischen System und stellen dabei einen anzustrebenden zukiinftigen Zustand der Realität dar (Nieschlag, Dichtl & Hörschgen 1991 S. 829). Sie bilden eine Art Orientierungs-bzw. Richtgröße für das strategische Handel einer Organisation (Scharf & Schubert 1994 S. 24 ).Google Scholar
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    In welchen Prozeßschritten sich Marketing an Hochschulen einführen läßt, zeigt später eine Implementierungsmethode, die im Kapitel 6.1, S. 165, entwickelt wird.Google Scholar
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    Vgl. Trogele 1995 S. 18–20. Diese Corporate Mission steht in direktem Zusammenhang zur Corporate Identity und zum Corporate Image, siehe auch Abschnitt 3.1, S. 33.Google Scholar
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    Trogele 1995 S. 162 und Nolte & Schott 1997 S. 13 ns Zur Diskrepanz zwischen den bekannten Fakten und den realisierten Maßnahmen siehe HERMEtER 1992 S. 3 und 41.Google Scholar
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    Vor allem die folgenden Quellen diskutieren die Anwendungsmöglichkeiten von Wissenschaftsmanagement bzw. Wissenschaftsmarketing im Hochschulbereich: Wangen-Goss 1983, Topf 1986, Blum 1988, Tavernier 1990, Sporn 1992, Hermeier 1992, Engelhardt, Kontg & Nu? r mur 1993, BLUM, Bürgel & Horvath 1993, Frrrz 1995 und Nolte & Schutt 1997.Google Scholar
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    Eine Gesamtbeschreibung des Projektes Profilbildung ist in Hochschulrektorenkonferenz (1994) zu finden.Google Scholar
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    Hierzu zählen allgemeine Informationen zu Anschrift und Mitarbeitern, Informationen zu Forschungsvorhaben, Informationen zur Lehre (in unterschiedlicher Qualität und unterschiedlichem Umfang) und verschiedene Formen von Veröffentlichungen (Nolte & Schütt 1997 S. 3 ).Google Scholar
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    Zu den Begriffen Corporate-Identity und Corporate-Image siehe Abschnitt 3.1, S. 33 und Hermeier 1992 S. 163.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

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