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Implementierung

Chapter
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Part of the Studium Technik book series (ST)

Zusammenfassung

Ist das Datenmodell entworfen, so geht es in die Implementierungsphase. Das heißt, hier muss das Datenmodell auf einem Computer umgesetzt und es muss programmiert werden, damit eine lauffähige Anwendung entsteht. Wie in Abschnitt 1.1 erläutert, wurde in den Anfangstadien der Softwareentwicklung kaum eine Planung eines Projekts mit Ansätzen des Softwareengineering durchgeführt, was zu großen Teilen die Softwarekrise auslöste (böse Zungen behaupten, diese dauere heute noch an). Früher wurde häufig drauflos programmiert, also das getan, was nach dem Wasserfallmodell erst in der 4. Phase gemacht wird, nämlich implementiert. Dies hatte Softwareentwicklungen aufwandsmäßig weitgehend unkalkulierbar gemacht, von den Entwicklungszeiten ganz zu schweigen. Es kann gar nicht oft genug betont werden, wie wichtig eine vernünftige Planung des Projekts ist, selbst wenn es nicht besonders groß ist. Vom Lebenszyklus eines Entwicklungsprojekts her betrachtet spart man das an Zeit, was man durch eine vorsichtige Planung anwendet, um ein Vielfaches bei der Programmierung hinterher ein. Zudem erspart man sich dadurch viel Frust und Ärger. Außerdem ist heutzutage durch den Einsatz weitgehend objektorientierter Entwicklungssysteme die Lage wesentlich entspannter als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Damals ging man in der Regel strikt nach dem Wasserfallmodell vor (vgl. Abschnitt 2.2), was dazu führte, dass zuerst relativ lange Zeit nur auf dem Papier geplant wurde bevor das erste Stückchen Software programmiert worden ist. Die Kunden bekamen erst sehr spät zum ersten Mal die Anwendung zu Gesicht. Heute geht man zwar für die Grobplanung immer noch nach dem Wasserfallmodell vor, doch durchläuft man Teile dieser Phasen mehrmals zyklisch.

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© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellchaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 2002

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