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Parasiten unserer Haustiere

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Von Parasiten und Menschen
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Zusammenfassung

Für die meisten Europäer sind innere Parasiten eher ein Mythos als alltägliche Realität und in Alkohol eingelegte, weißliche Bandwürmer in staubigen Glaszylindern sind ein typisches Merkmal alter Museumssammlungen und Biologieräume. Kaum einer wird im Sandkasten Fragen wie „Wie sieht es bei eurer Annika mit Spulwürmern aus?“ oder „Habt ihr Denis dieses Jahr schon entwurmt?“ hören. Anders ist es bei unseren nächsten Tierfreunden. Krankheiten und parasitär verursachte Probleme sind ein dankbares und scheinbar immerwährendes Gesprächsthema beim Gassigehen. Deshalb versuchen wir gemeinsam, einen Blick hinter den Vorhang der veterinärmedizinischen Parasitologie zu werfen und den Vorhang über Tierparasiten, ihrer Bedeutung und Behandlung zu lüften. Während die Behandlung von Tieren ausschließlich in tierärztlicher Verantwortung liegt, steht das Wissen über Parasiten jedem zur Verfügung.

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Notes

  1. 1.

    So schwerfällig es auch klingen mag, der korrekte Begriff ist wirklich Anthelminthikum, nicht Antihelminthikum.

  2. 2.

    Nichtsdestotrotz besteht ein gewisses Restrisiko, nämlich wenn sich der Hund beim „Parfümieren“ in infiziertem Katzenkot wälzt und die darin enthaltenen Oozysten im Fell anschließend seinem Besitzer direkt unter die Nase oder in den Mund bringt.

  3. 3.

    Kokzidien der Gattung Eimeria sind auch unter Hühnern weit verbreitet. In kleinen Betrieben verursachen sie jedoch in der Regel keine ernsthaften Komplikationen, sodass der Landwirt ihre Anwesenheit nicht einmal bemerken muss. Dagegen stellt die Kokzidiose bei Hühnern in Großbetrieben ein ernstes Problem dar, das vor allem in der Vergangenheit durch die Verabreichung hoher Dosen an Kokzidiostatika bekämpft wurde. Heutzutage setzt sich jedoch eine andere Methode zur Bekämpfung der Kokzidiose immer mehr durch. Dabei handelt es sich um die Impfung von Hühnern mit abgeschwächten (attenuierten) Kokzidienstämmen, die die Hühner infizieren (ohne jedoch eine Krankheit auszulösen) und eine ausreichend starke Immunreaktion hervorrufen, um eine spätere Infektion mit hoch pathogenen Kokzidienstämmen zu verhindern. Einer der ersten und hoch wirksamen Impfstoffe wurde von tschechischen Parasitologen entwickelt.

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Modrý, D. (2023). Parasiten unserer Haustiere. In: Votýpka, J., Kolářová, I., Horák, P. (eds) Von Parasiten und Menschen. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-65696-9_5

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