Advertisement

Die Gedächtnisse unterhalten sich

  • Rainer H. StraubEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Mit diesem Kapitel befinden wir uns bereits im Buchteil II, wo die normale „gesunde“ Interaktion der drei Gedächtnisse dargestellt wird. Wenn wir die Interaktion Unterhaltung nennen, ist es mehr als ein Monolog, sondern ein Zwiegespräch, vielleicht auch eine Gruppenunterhaltung, eine Dreiecksbeziehung. Der Leser stellt zu Recht folgende Fragen: 1) Was ist der übergeordnete Sinn einer solchen Unterhaltung? 2) Wenn es einen solchen Sinn gibt, wie funktioniert die Unterhaltung? In diesem Kapitel wird die Frage nach dem übergeordneten Sinn beantwortet. Die Energieversorgung des Körpers spielt eine maßgebliche Rolle. Die Unterhaltung dient der Absprache der drei Gedächtnisse zur sinnvollen Verwendung der aufgenommenen und gespeicherten Energie. Das Gedächtnis ist dazu da, Energie einzusparen oder den Energieverbrauch zu minimieren.

Weiterführende Literatur

  1. Cohen O, Reichenberg A, Perry C, Ginzberg D, Pollmacher T, Soreq H et al (2003) Endotoxin-induced changes in human working and declarative memory associate with cleavage of plasma “readthrough” acetylcholinesterase. J Mol Neurosci 21(3):199–212CrossRefGoogle Scholar
  2. Czerniawski J, Miyashita T, Lewandowski G, Guzowski JF (2015) Systemic lipopolysaccharide administration impairs retrieval of context-object discrimination, but not spatial, memory: evidence for selective disruption of specific hippocampus-dependent memory functions during acute neuroinflammation. Brain Behav Immun 44:159–166CrossRefGoogle Scholar
  3. Faller LD (2008) Mechanistic studies of sodium pump. Arch Biochem Biophys 476(1):12–21CrossRefGoogle Scholar
  4. Lane N (2015) The vital question – why is life the way it is? Profile Books, LondonGoogle Scholar
  5. Skou JC (1957) The influence of some cations on an adenosine triphosphatase from peripheral nerves. Biochim Biophys Acta 23(2):394–401CrossRefGoogle Scholar
  6. Straub RH (2018) Altern, Müdigkeit und Entzündungen verstehen – Wenn Immunsystem und Gehirn um die Energie im Körper ringen. Springer, HeidelbergCrossRefGoogle Scholar
  7. Straub RH, Cutolo M, Buttgereit F, Pongratz G (2010) Energy regulation and neuroendocrine-immune control in chronic inflammatory diseases. J Intern Med 267:543–560CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Innere MedizinUniversitätsklinikum RegensburgRegensburgDeutschland

Personalised recommendations