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Zusammenfassung

„Medienrecht 4.0“ als Rechtsbegriff gibt es nicht. Mit diesem Schlagwort kann indes im Hinblick auf das Medienrecht der Veränderung der Medien der letzten Jahre Rechnung getragen werden, die sich von den herkömmlichen, voneinander getrennten „klassischen Medien“ hin zu einem Konglomerat unterschiedlichster medialer Angebote entwickelt haben. Diese „Konvergenz der Medien“ resultiert aus der technischen Möglichkeit, alle Medieninhalte zu digitalisieren und sie ohne Qualitätsverlust auszutauschen und zu verbreiten. Damit stellt sich die Frage, wie der Staat einen Ordnungsrahmen schaffen kann, in dem der Konkurrenzsituation zwichen den Medienanbietern Rechnung getragen wird und zugleich der Jugendschutz, Persönlichkeitsrechte und das geistige Eigentum in hinreichender Weise gewährleistet werden. 

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Notes

  1. 1.

    Näheres zu den Neuerungen ist in der Veröffentlichung der Tagung „Medienrecht 4.0“ des Institut für Urheber- und Medienrecht in München vom 09.11.2018 „>Medienrecht 4.0< – Eine zeitgemäße Modernisierung des Rundfunkrechts?“ nachzulesen, ZUM 63: 89 ff.

  2. 2.

    Dazu bisher LG Berlin, MMR 2018, S. 543 ff. bzw. die Berufungsinstanz KG Berlin, Urteil vom 08.01.2019 (Az.: 5 U 83/18), das von einer pauschalen Kennzeichnungspflicht Abstand nimmt und im Schwerpunkt auf die im Vordergrund stehende Absatzförderung der zu beurteilenden Posts abstellt.

  3. 3.

    Zur Vertiefung: Hartung/Bues/Halbleib: Legal Tech. Die Digitalisierung des Rechtsmarkts, 2017; Breidenbach/Glatz Rechtshandbuch Legal Tech, 2018; Herberger: „Künstliche Intelligenz“ und Recht, in: NJW 2018, S. 2825 ff.; Hähnchen/Bommel: Legal Tech. Perspektiven der Digitalisierung des Rechtsdienstleistungsmarktes, in: AnwBl 2018, S. 600 ff.

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Fechner, F., Arnhold, J. (2020). Medienrecht 4.0. In: Frenz, W. (eds) Handbuch Industrie 4.0: Recht, Technik, Gesellschaft. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-58474-3_8

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