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Häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung – die Rheumatoide Arthritis

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Zusammenfassung

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung und betrifft in Deutschland ca. eine halbe Million Menschen. Es ist eine Autoimmunerkrankung, bei der wucherndes Rheumagewebe Knorpel und Knochen der Gelenke zerstört. Dadurch kommt es zu Schmerzen und nicht mehr richtig funktionierenden geschwollenen Gelenken. Am häufigsten beginnt die Erkrankung in den kleinen Gelenken der Hände und Füße. Auch Sehnen, Schleimbeutel und sogar innere Organe, wie die Lunge, können geschädigt werden. Die Krankheit verläuft schubförmig. Der Nachweis von Rheumafaktoren und Antikörpern gegen citrulliniertes Peptid/Protein-Antigen (ACPA) im Labor ist für die Diagnose hilfreich, aber nicht beweisend. Wichtigstes bildgebendes Verfahren ist der Gelenkultraschall. Der rechtzeitige Einsatz der sogenannten Basistherapie, bevor Gelenkschäden entstanden sind, ist dringend notwendig. Die Einführung der Biologika hat dazu geführt, dass heute bei vielen Kranken ein entzündungsfreier Zustand erreicht werden kann. Außerhalb von Schubsituationen ist Bewegung als aktive Trainingstherapie angesagt.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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