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Streuprozesse

  • Jürgen SmolinerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

In unseren bisherigen Betrachtungen waren die Elektronen ziemlich einsam und gelangweilt unterwegs. Es gab entweder nur ein einsames Elektron im Kristall, und wenn es mehrere gab, wollten die nichts miteinander zu tun haben und mit ihrer Umwelt schon mal gar nichts. In der Realität ist das natürlich nicht so. Elektronen interagieren durchaus kräftig mit ihrer Umgebung, mit anderen Teilchen und auch mit sich selbst. Alle diese Wechselwirkungen werden unter dem Begriff Streuprozesse zusammengefasst.

Streuprozesse jeder Art sind jedem Elektrotechniker allerdings ein absoluter Graus. Im Bauelement verschlechtern sie die Beweglichkeit der Elektronen und damit die Performance des Bauteils und am Ende auch noch den Highscore bei Counter-Strike und sonstigen Ballerspielchen. Noch dazu ist die theoretische Berechnung der Streuzeiten, Streuraten und der zugehörigen Beweglichkeiten extrem schwierig, und zwar so schwierig, dass es hier keinen Sinn macht, sich damit im Detail herumzuplagen.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Inst. für FestkörperelektronikTechnische Universität WienWienÖsterreich

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