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Reklamationen kompetent handhaben

  • Britt A. Wrede
  • Karin Wiesenthal
Chapter

Zusammenfassung

Zu einem guten Coachingmodell gehört auch eine Reklamationsregelung. Diese sollte im Sinne einer guten Coachingerfahrung für die beiden Hauptprotagonisten ausfallen. Für den Coachingnutzer ist es wichtig, dass das vorgesehene Verfahren so niedrigschwellig ist, dass er im Falle eines gewünschten Rückzugs aus einer bereits begonnenen Coachingerfahrung schnell und ohne weitere Erklärung wieder aus dem Coachingkontakt austreten kann. Dieses Interesse des Coachingnutzers korrespondiert mit dem Interesse des Coaches, der dem ethischen Grundsatz verpflichtet ist, dass er das Coaching seinerseits vorzeitig zum Abschluss bringt, wenn er bemerkt, dass der Coachingnutzer nicht in der gewünschten Weise von dem Coaching profitiert. Enthält das Coachingmodell außerdem eindeutige Haftungsregelungen, die schnell und unbürokratisch abgewickelt werden können, hat das Unternehmen für den Fall, dass einer der beiden Protagonisten das Coaching vor Ablauf der vertraglich geregelten Laufzeit beenden möchte, eine gute Basis für einen Coachwechsel hin zu einer wünschenswerten Coachingerfahrung gelegt. Wird der Vorgang von der Personalentwicklung professionell gehandhabt, trägt dies gleichzeitig zum positiven Image der Personalentwicklung bei.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.DüsseldorfDeutschland
  2. 2.KölnDeutschland

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