Selbstbestimmtes Lernen im Prozess der Arbeit

Lernen im Arbeitsprozess – das wichtigste lernt man im Job?
Chapter
Part of the Management-Reihe Corporate Social Responsibility book series (MRCOSORE)

Zusammenfassung

Innovation und technische Fortschritte konfrontieren den Arbeitsalltag jedes Einzelnen nahezu täglich mit neuen und/oder veränderten Herausforderungen, denen es sich zum Zwecke des Arbeitsergebnisses anzupassen gilt. Lernprozesse sind daher unausweichlich, um täglichen Anforderungen gerecht werden zu können – Arbeiten und Lernen stellen somit zwei schon immer miteinander verzahnte und gleichermaßen komplexe Vorgänge dar, deren Erfolg neben individuellen Motivatoren auch durch die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes definiert ist. Fraglich ist, inwiefern neue Arbeits- und Lernstrategien/-formen/-techniken, die sich u.a. im Zuge der zunehmenden Digitalisierung durchgesetzt haben, Vor- und Nachteile mit sich bringen und wie diese für den individuellen, aber auch organisationalen Entwicklungserfolg im Alltag berücksichtigt werden (müssen). Der nachstehende Beitrag beschäftigt sich daher mit der Frage, ob und in welchem Ausmaß bzw. unter welchen Rahmenbedingungen Lernen im Prozess der Arbeit stattfindet und inwiefern die dortige Lernkultur, unter der Prämisse autonome Lernprozesse zu fördern und zu entwickeln, auf die individuellen Lernbedarfe des Einzelnen eingeht.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für GesundheitswissenschaftenVallendarDeutschland
  2. 2.Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen SaarlandSaarbrückenDeutschland

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