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Biografie, 2. Teil, Willy Kükenthal: 1894–1922

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Zusammenfassung

Nach seiner Rückkehr aus dem Malaiischen Archipel lehrt Kükenthal bis 1898 in Jena. Dann tritt er die Nachfolge von Carl Chun in Breslau an. Dort sorgt Kükenthal für den Neubau des Zoologischen Museums und Instituts. Zu seinen Vorträgen über Darwins Erkenntnisse strömen mehr als tausend Zuhörer. Privat erleidet er schweres Unglück, seine Frau stirbt im Alter von dreißig Jahren.

1906 tritt Kükenthal eine Forschungsreise zu den Westindischen Inseln an, bei der er sich den Weichkorallen widmet. 1911/12 ist er Austauschprofessor in Cambridge (Mass.). 1918 folgt er einem Ruf an die Friedrich-Wilhelms- Universität in Berlin und wird Direktor des Zoologischen Museums. Mit seinem außerordentlichen Organisationstalent arbeitet er am Erweiterungsbau und der neuen Struktur des Museums. 1922 erkrankt er schwer und stirbt kurz nach seinem 61. Geburtstag. Das Erscheinen des ersten Bandes des von ihm begründeten Handbuch der Zoologie hat er nicht mehr erlebt.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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