Markenzeichen mildtätig – Martin von Tour und sein Brauchtum

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Zusammenfassung

In vielen Regionen feiert man am 11. November das Fest des heiligen Martin von Tour (vermutlich 317–371). Schon im 5. Jahrhundert wurde dieser Tag der Grablege in seiner Bischofskirche in Tours zum Namensfest bestimmt. Das mit Sankt Martin verknüpfte und bemerkenswert reichhaltige Brauchtum findet aber zumeist am Vorabend des Namenstags statt – ein besonderer Anlass nicht nur für die Kinder, sondern zudem im Jahresfestkreis der glanzvolle Beginn einer ganzen Reihe von besonderen Tagen, die mit Weihnachten ihren Höhepunkt erreichen. Zahlreiche religiöse und weltliche Motive fließen im Martinsbrauchtum zusammen. All dies gilt der Erinnerung an einen bemerkenswerten Menschen, der vor allem durch seine Mantelteilung berühmt wurde und bis heute über alle konfessionellen Grenzen hinweg als Symbolfigur für Hilfsbereitschaft und Mildtätigkeit gilt.

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  1. 1.WachtbergDeutschland

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