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Kovariante Formulierung der Elektrodynamik

  • Björn FeuerbacherEmail author
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Zusammenfassung

Wie im vorhergehenden Kap. 6 diskutiert wurde, kam die Motivation für die spezielle Relativitätstheorie ursprünglich aus der Elektrodynamik; beispielsweise hatten Lorentz und andere gezeigt, dass die Maxwell-Gleichungen unter bestimmten Koordinatentransformationen (eben den Lorentz-Transformationen) forminvariant sind. In der üblichen Formulierung der Maxwell-Gleichungen mit dreidimensionalen Vektoren ist dies aber eher umständlich zu sehen, und es ist auch nicht von vornherein klar, wie sich die Feldstärke-Vektoren \({\boldsymbol{E}}\) und \({\boldsymbol{B}}\) eigentlich unter einer solchen Transformation verhalten.

Der im vorhergehenden Kapitel eingeführte Vierervektor-Formalismus ermöglicht es dagegen, die Grundgleichungen der Elektrodynamik so zu schreiben, dass sie offensichtlich forminvariant unter Lorentz-Transformationen sind (also „manifest kovariant“), und auch das Transformationsverhalten der Feldstärken ergibt sich damit fast von selbst.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.SchweinfurtDeutschland

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