Betrachtungen zur Würde als Wort und Handlung: Ergebnisse aus der psychotherapeutischen Forschung

Chapter
Part of the Psychotherapie: Praxis book series (ÜSÜR)

Zusammenfassung

Wie trägt die Psychotherapieforschung der letzten Jahrzehnte zum Verständnis des Begriffes und der Bedeutung von Würde in der Psychotherapie bei? Über welche Fähigkeiten und Attribute verfügen angehende und praktizierende Psychotherapeuten, um bei ihren Patienten Würde wahrzunehmen, zu erkennen und zu beachten – oder auch zu missachten? Aus Sicht des Psychotherapieforschers, der sich viele Jahrzehnte mit den Wirkungsweisen von Psychotherapie und insbesondere mit der Entwicklung von wirksamen Psychotherapeuten befasst hat, verweist David Orlinsky anhand umfangreicher Daten auf aufschlussreiche Zusammenhänge zwischen verschiedensten Variablen auf Therapeuten- und Patientenseite einerseits und der Fähigkeit (bzw. der Unfähigkeit) von Behandlern, ihren Patienten mit Sympathie und Respekt zu begegnen und sie in ihrer individuellen Würde wertzuschätzen.

Literatur

  1. Freud, S. (1904). [GWS496a1] Besprechung von Leopold Löwenfeld. Die psychischen Zwangserscheinungen, Wiesbaden 1904 1 (1904). Gesammelte Werke: Texte aus den Jahren 1885 bis 1938, S 496–499.Google Scholar
  2. Orlinsky, D.E., Ronnestad, M.H. (2005). How Psychotherapists Develop: A Study of Therapeutic Work an Professional Growth. Washington, DC: American Psychological Association.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Apt. C-165555 S. Everett Ave.Chicago, IllinoisUSA

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