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Speicherprogrammierbare Steuerungen

  • Rainer HönleEmail author
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Zusammenfassung

Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) ist ein elektrisches Gerät, das gemäß den Anweisungen, die in einem frei erstellten digitalen Programm festgelegt sind, Maschinen oder Anlagen steuern und regeln kann. Speziell im Siemens-Umfeld taucht für die SPS auch immer wieder der Begriff AG (Automatisierungsgerät) auf. Im Englischen heißt die SPS Programmable Logic Controller (PLC). Die beiden Begriffe Steuern und Regeln sind in der DIN 19226 definiert und lassen sich wie folgt erklären: Bei einer Steuerung beeinflussen eine oder mehrere Eingangsgrößen in einem offenen Wirkungsablauf, d. h. ohne Rückführung, andere Größen als Ausgangsgrößen. Die Beeinflussung geschieht aufgrund der im System definierten Gesetzmäßigkeiten. Bei einer Regelung hingegen wird versucht, eine physikalische Größe (Regelgröße x) auf einen vordefinierten Wert (Führungsgröße w) zu bringen und, unabhängig von allen störenden Einflüssen, auf diesem Wert zu halten. Dazu muss die Regelgröße x fortlaufend erfasst, mit der Führungsgröße w verglichen und im Sinne einer Angleichung entsprechend beeinflusst werden (Kap. 10; Abb. Abb. 10.3). Bei einer Steuerung legen alleine die Eingangsgrößen die Ausgangsgrößen fest, ohne dass die Ausgangsgrößen einen Einfluss auf die Eingangsgrößen nehmen. Der Bewegungsmelder stellt ein Beispiel für einen steuernden Vorgang dar. Er schaltet abhängig von der Umgebungshelligkeit und bei Erkennen einer Bewegung das Licht ein.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Deltalogic Automatisierungstechnik GmbHSchwäbisch GmündDeutschland

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