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EACVI Core Syllabus

  • Andreas Helfen
  • Harald Becher
Chapter

Zusammenfassung

Der Kernlernplan zählt die Kenntnisse auf, über die nach Ansicht der EACVI ein in Europa in der Echokardiografie ausgebildeter Untersucher verfügen sollte, um umfassende und akkurate echokardiografische Untersuchungen durchzuführen, zu befunden und eine Anerkennung der EACVI zu erhalten.

Kernlernplan der Europäischen Vereinigung für kardiovaskuläre Bildgebung (EACVI) (Stand 2013)

Der Kernlernplan zählt die Kenntnisse auf, über die nach Ansicht der EACVI ein in Europa in der Echokardiografie ausgebildeter Untersucher verfügen sollte, um umfassende und akkurate echokardiografische Untersuchungen durchzuführen, zu befunden und eine Anerkennung der EACVI zu erhalten.

Der Kernlernplan ist als Grundlage eines strukturierten Zugangs zu einer kontinuierlichen Ausbildung in der Echokardiografie gedacht. Anhand des Kernlernplans sollen Inhalte von Kursen, Empfehlungen und weiterem Ausbildungsmaterial wie Büchern entwickelt werden können.

Dieser Kernlernplan ist Teil des Kernlernplans der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und des Kernkurrikulums der ESC in klinischer Kardiologie und stellt den ersten Schritt in der Erstellung eines Kernkurrikulums für Echokardiografie der EACVI dar, der Ausbildungs-, Trainings und Beurteilungsmethoden weiter spezifizieren soll.

Der Inhalt dieses Buches umfasst die im Kernlernplan aufgeführten Kenntnisse für die Kontrast verstärkte Echokardiografie, sowie eine Vielzahl klinischer Anwendungen wie zum Beispiel die Darstellung des linken Herzohres oder die Bestimmung der Ejektionsfraktion.

Die Zahlenangaben hinter den einzelnen Punkten beziehen sich auf die Seite/Kapitel im Buch als Ergänzung zum Sachverzeichnis. Wir hoffen, dass so eine Erarbeitung einzelner Abschnitte erleichtert wird.

1 Allgemeine Prinzipien der Echokardiografie

1.3. Ultraschallbildgebung

1.3.5 Harmonic imaging  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Bildgebung mit niedrigem mechanischem Index“)
  • Prinzip

  • Anwendung in der Kontrastechokardiografie

1.3.6 Artefakte und Fallstricke  Abschn. 2.2.2
  • Blooming

  • Attenuation

  • Lateral shadowing

  • Apical dropout

  • Lateral dropout

1.4. Biologische Effekte des Ultraschalls und Sicherheitsaspekte  Abschn. 1.4.2

1.4.1 Maß der Dosis (Druck, Intensität, Energie, exponierte Fläche)  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Mechanischer Index und Bioeffekte“)

1.4.2 Faktoren mit Einfluss auf die akustische Exposition  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Mechanischer Index und Bildgebung“)

1.4.3 Biologische/physikalische Wirkungen  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Thermischer und mechanischer Gewebestress“)

1.4.5 Gefährdung durch Ultraschallkontrastmittel  Abschn. 1.3.4,  Abschn. 7.2,  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Mechanischer Index und Bioeffekte“)

2 Die Geschichte der Echokardiografie

2.2 Ultraschallbildgebung

2.2.1 Kontrastechokardiografie – Entwicklung von high power/low power und intermittend/kontinuierliche Bildgebung  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Reaktion des Kontrastmittels auf unterschiedliche MI-Werte“)

3 Die echokardiografische Untersuchung

3.1 Prinzipien der Bildakquisition

  • Standardschallfenster parasternal/apikal  Abschn. 1.2.1 (Abschn. „Typische Schnittebenen“)

  • M-mode

  • 3D-Akquisition  Abschn. 2.3

3.2 Myokardsegmente, Versorgungsgebiete von Koronargefäßen, bull eye-Anzeige  Abschn. 2.2.9,  Abschn. 5.1.5

3.3 Prinzipien der Messung  Abschn. 2.2.3

  • 2D

  • M-Mode

3.4 spezielle Techniken

  • Gebrauch von Kontrastmittel  Kap. 1

3.5 Anatomie und Physiologie

4. 3D-Echokardiografie

4.1. Harmonic imaging/Kontrast

4.2. Vorteile und Nachteile im Vergleich zur 2D-Bildgebung  Abschn. 2.3.3

4.5. Quantitative Analyse  Abschn. 2.2.3

4.5.1 Dimensionen und Flächen

4.5.2 Volumen und EF  Abschn. 2.2.3

4.5.5 LV-Dyssynchronie  Abschn. 2.2.3 (Abschn. „EF Messung bei Arrhythmien/Linksschenkelblock“)

5 Kontrastechokardiografie

5.1 Eigenschaften der Mikrobläschen  Abschn. 1.3.3

5.1.1 Mikrobläschen
  • Größe

  • Stabilität (Gasdiffusion/Hülle)

5.1.2 Ultraschalleigenschaften  Abschn. 1.1
  • Verstärkung der reflektierten Ultraschallsignale (back scatter)

  • Bläschensignal abhängig von den Kompressionseigenschaften des Gases und der Elastizität der Hülle

  • Die nichtlineare Antwort – harmonische Frequenzen  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Bildgebung mit niedrigem mechanischem Index“)

  • Resonanzfrequenz

  • Auswirkungen des Drucks (Umgebungsdruck/akustischer Druck)  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Mechanischer Index und Bildgebung“)

  • Sicherheit  Abschn. 7.2

5.1.3 Kontrastmittel
  • Das ideale Kontrastmittel

  • Rechtsherzkontrastmittel  Abschn. 1.2.1

  • Agitierte physiologische Kochsalzlösung (mit Luft/mit Blut)  Abschn. 1.2.2

  • Eigenschaften (instabil/stabiler mit Blut)  Abschn. 1.2.2

  • Große, ungleiche Luftbläschen  Abschn. 1.2.2

  • Klinische Anwendung (intrakardialer Shunt/intrapulmonaler Shunt/Verstärkung des Regurgitationssignals der Trikuspidalklappe)  Abschn. 1.2.1

  • Transpulmonale Linksherzkontrastmittel  Abschn. 1.3

  • SonoVue®/Optison®/Luminity®  Abschn. 1.3.6 (Abschn. „SonoVue®“, „Optison®“ und „Luminity®“)

  • Eigenschaften (Stabilisierung der Mikrobläschen durch Einschluss von Gas in eine Hülle)  Abschn. 1.3.3

  • Zusammensetzung der Hülle (Albumin/Phospholipide)  Abschn. 1.3.3

  • Schlecht lösliche Gase (Sulfurhexafluorid/Perfluorocarbon)  Abschn. 1.3.3

  • Klinische Anwendungen (verbesserte Endokarderkennung/ Verstärkung von Dopplerspektren/ Myokardperfusion)  Abschn. 1.3.1

  • Art der Anwendung (Bolus/Infusion)  Abschn. 1.3.3

5.1.4 Kontrastechokardiografie – bildgebende Verfahren
  • Mechanischer Index  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Der mechanischer Index – ein wichtiger Parameter zur Bildoptimierung“)

  • Fundamentale versus harmonische Bildgebung  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Bildgebung mit niedrigem mechanischem Index“) und  Abschn. 3.2.1

  • Power-Doppler versus Pulsinversion und Powermodulation  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Bildgebung mit hohem mechanischem Index“)

  • Getriggert versus kontinuierliche real-time Bildgebung  Abschn. 6.2.3

  • Kontrastzerstörung und Wiederauffüllungsanalyse (flash-replenishment-Methode) quantitativ und qualitativ  Abschn. 6.2.2

  • Verbesserung des Signal-Rausch-Abstandes (Filterung, Background-Subtraktion)  Abschn. 1.4.2 (Abschn. „Bildgebung mit sehr niedrigem mechanischem Index“)

  • Artefakte  Kap. 1

6 Dimensionen, Volumen und Masse

6.1 Verweis auf die aktuelle Version der „Recommendations for Chamber Quantification“ der EACVI/ASE  Abschn. 2.1 (vgl. auch Lang RM et al. 2015)

6.2 Dimensionen  Abschn. 2.1.1

6.3 Volumen, Schlagvolumen und Ejektionsfraktion  Abschn. 2.1.1,  Abschn. 2.2.4,  Abschn. 2.2.5,  Abschn. 2.2.6,  Abschn. 2.2.7,  Abschn. 2.2.8,  Abschn. 2.2.9

8 Beurteilung der systolischen Funktion

8.3 Systolische Funktion

8.3.3 Messung der Ejektionsfraktion  Abschn. 2.2

8.3.4 Regionale linksventrikuläre Funktion  Abschn. 2.2.9
8.3.5 Wandbewegungsanalyse  Abschn. 2.2.9
  • Qualitativ (Hyper-, Normo-,Hypo-,A-, Dyskinesie, Aneurysma, Narbe)

11 Die koronare Herzkrankheit

11.1 Koronaranatomie  Abschn. 4.1.1,  Abschn. 4.2.1 bis  Abschn. 4.2.7

11.2 Myokardischämie

11.2.1 Pathophysiologie
11.2.2 Erkennung einer Myokardischämie
11.2.3 Beeinträchtigende Faktoren
  • Tethering (Mitbewegung durch benachbarte Wandsegmente)

  • Änderung der Schnittebene

  • Einfluss von Leitungsstörungen und Schrittmacherstimulation  Abschn. 5.1.4

11.3 Myokardinfarkt

11.3.1 Diagnostische Kriterien  Abschn. 7.1

11.3.2 Diagnose von Komplikationen
  • Freie Wandruptur

  • Interventrikuläre septale Wandruptur  Abschn. 7.5

  • Aneurysma und Pseudoaneurysma  Abschn. 2.4.2

  • LV-Thrombus  Abschn. 2.4.3 (Abschn. „LV-Thromben“)

  • Infarktausdehnung

11.3.3 Follow-up  Abschn. 7.4
  • Remodeling

  • Erholung der LV-Funktion

  • LV-Thrombus  Abschn. 2.4.3 (Abschn. „LV-Thromben“)

13 Kardiomyopathien  Abschn. 2.4.1

13.1 Dilatative Kardiomyopathie  Abschn. 2.4.1 (Abschn. „Dilatative Kardiomyopathie“)

13.2 Hypertrophe Kardiomyopathie  Abschn. 2.4.1 (Abschn. „Apikale Form der hypertrophen Kardiomyopathie“)

13.4 Rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC)

13.5 Nicht klassifiziert  Abschn. 2.4.1

13.5.1 Takotsubo  Abschn. 2.4.1 (Abschn. „Takotsubo-Kardiomyopathie“)

13.5.2 Non-compaction  Abschn. 2.4.1 (Abschn. „Noncompaction-Kardiomyopathie (LVNC)“)

16 Perikarderkrankungen

16.2 Perikarderguss  Abschn. 7.5

17 Angeborene Herzerkrankungen im Erwachsenenalter

17.2.8 Kontrastechokardiografie zur Differenzierung  Abschn. 1.2.1,  Abschn. 3.3.7
  • Agitierte Kochsalzlösung

  • Rechts-links-Shunt

17.3 Shunt-Lokalisation (ASD)  Abschn. 1.2.1

18 Kardiale Raumforderungen und potentielle kardiale Emboliequellen

18.3.1 LV-Thrombus  Abschn. 2.4.3 (Abschn. „LV-Thromben“)

18.3.2 LA- und LAA-Thrombus  Abschn. 3.3

18.3.3 RV-Thrombus  Abschn. 2.4.3 (Abschn. „LV-Thromben“)

18.3.4 RA-Thrombus

18.4 Kardiale Tumoren

18.4.1 Benigne (Myxom)  Abschn. 3.3.10

18.4.2 Sekundäre maligne  Abschn. 2.4.3 (Abschn. „Herztumore“)

18.4.3 Kontrastechokardiografie zur Beurteilung der Vaskularisierung  Abschn. 2.4.3 (Abschn. „Herztumore“),  Abschn. 3.3.10

18.7 Strukturen, die mit kardialen Raumforderungen verwechselt werden können

18.7.1 Linker Vorhof (Warfarin ridge/Musculi pectinatii im LAA)  Abschn. 3.1.1

18.7.3 Linker Ventrikel (Papillarmuskel, falsche Sehnenfäden, Trabekularisierungen)  Abschn. 2.1.3

19 Erkrankung der Aorta

19.3 Aortendissektion  Abschn. 3.3.9,  Abschn. 7.6

20 Stressechokardiografie  Kap. 5

20.1 Grundlagen  Abschn. 5.1

20.2 Prozeduren

20.2.1 Kontrastverstärkte Echokardiografie/Schnittebene/digitale Akquisitionsprotokolle  Abschn. 5.2.7,  Abschn. 5.3.7,  Abschn. 5.4

20.2.2 Indikationen (Ischämie/Vitalität  Abschn. 5.1.1,  Abschn. 5.2.1,  Abschn. 5.3.1,  Abschn. 5.4)

20.2.3 Arten der Belastung (dynamisch/pharmakologisch)  Abschn. 5.1.4

20.2.4 Testvorbereitung (Betablocker/Xanthine)  Abschn. 5.2.3,  Abschn. 5.2.4,  Abschn. 5.2.5,  Abschn. 5.2.6,  Abschn. 5.3.4,  Abschn. 5.3.5,  Abschn. 5.3.6,  Abschn. 5.4

20.2.5 Kontraindikationen  Abschn. 5.1.2,  Abschn. 5.2.1,  Abschn. 5.3.2

20.2.6 Sicherheitsaspekte  Abschn. 5.2.7,  Abschn. 5.3.7,  Abschn. 5.4

20.2.7 Monitoring/Notfallausstattung  Abschn. 5.2.4,  Abschn. 5.2.7,  Abschn. 5.3.4,  Abschn. 5.3.7,  Abschn. 5.4

20.2.8 Abbruchkriterien  Abschn. 5.2.7,  Abschn. 5.3.7,  Abschn. 5.4

20.2.9 Auswertung  Abschn. 5.2.9,  Abschn. 5.2.10,  Abschn. 5.3.9,  Abschn. 5.3.10,  Abschn. 5.4

20.2.10 Grenzen der Methode  Abschn. 5.1.8

20.3 Dynamische Stressechokardiografie (Protokolle/Bildakquisition/Kontraindikationen)  Abschn. 5.2.1,  Abschn. 5.2.7

20.4 Dobutaminstressechokardiografie (Protokolle/Bildakquisition/Kontraindikationen/Rolle von Atropin/Nebenwirkungen)  Abschn. 5.3.2,  Abschn. 5.3.7

20.5 Adenosinstressechokardiografie (Protokolle/Kontraindikationen)  Abschn. 6.4

21 Transösophageale Echokardiografie

21.5. Indikationen (Suche nach kardialen Emboliequellen)  Abschn. 1.2.1

23 Echokardiografie zur Unterstützung von Interventionen

23.4.5. Follow-up nach LAA-Verschluss  Abschn. 3.3.8

Literatur

  1. Lang RM et al (2015) Recommendations for cardiac chamber quantification by echocardiography in adults: an update from the American Society of Echocardiography and the European Association of Cardiovascular Imaging. Eur Heart J 16:233–271Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Andreas Helfen
    • 1
  • Harald Becher
    • 2
  1. 1.St.-Marien-Hospital Medizinische Klinik ILünenDeutschland
  2. 2.ABACUS-0A8.32Mazankowski Alberta Heart Institute ABACUS-0A8.32EdmontonKanada

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