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Energie- und Rohstoffwende – Stromüberschuss als „Rohstoff“ für die chemische Industrie

  • Christian Doetsch
  • Thomas Marzi
  • Anna GrevéEmail author
Chapter
Part of the Management-Reihe Corporate Social Responsibility book series (MRCOSORE)

Zusammenfassung

Die Wirtschaft in Deutschland steht vor der großen Herausforderung, in den Bereichen Strom, Wärme, Mobilität und Industriegrundstoffe langfristig nahezu vollständig auf regenerative Energieträger umgebaut zu werden. Die Energiewende ist dabei ein gesamtgesellschaftliches Projekt, das den Umbau des Energiesystems, weg von einem fossil und teilweise nuklear gestützten hin zu einem regenerativen System zum Ziel hat und die Mitwirkung aller Interessengruppen aus Politik, Industrie und Gesellschaft erfordert. Der Nutzen, den die Gesellschaft aus einer erfolgreichen Energiewende ziehen kann, ist die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und der Schutz des Klimas. Um den Anteil Erneuerbarer Energien in allen Sektoren zu erhöhen und zugleich für einen regional angepassten Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage im Stromsektor zu sorgen, ist eine sektorenübergreifende Vernetzung von Energie- und Stoffströmen erforderlich. Dies bedeutet die Energiewende auch mit einer Rohstoffwende zu verknüpfen, in dem regenerativer Strom als neuer Rohstoff erschlossen und in die Prozesskette der chemischen Industrie integriert wird, was zu nachhaltigen Veränderungen in unserer Wirtschaftsstruktur führen würde.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und EnergietechnikOberhausenDeutschland

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