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„Wasser und Geist“ als Quelle des Lebens

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Zusammenfassung

Wasser als Quelle des Lebens nimmt in vielen religiösen Traditionen eine zentrale Stelle ein, in einigen, wie der christlichen Überlieferung und Praxis bis heute, in dezidierter Verbindung von Wasser und Geist. Dabei ist die Ambivalenz des Wassers durchaus präsent, die Bandbreite der Erzählungen reicht von der Erfahrung des Todeswassers über die des von Schuld reingewaschenen Werdens bis zu der des neuen Leben derer, die aus Wasser und Geist erneut bzw. „von oben geboren werden“ (Johannesevangelium 3,5). Auf diese Weise werden natürliche Eigenschaften des Wassers, gerade auch seiner heilenden Kraft, mit menschlichen Grunderfahrungen und ihrer transzendierenden Bewegung in Verbindung gebracht. Den Grad der Verbindung (von rein äußerlich bis magisch) bestimmen die einzelnen Traditionen, auch innerhalb des Christentums, ganz unterschiedlich.

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Notes

  1. 1.

    Vgl. [4, S. 48]: „Gerade weil Symbole ganz von sich her verstanden werden wollen und zugleich nie allein aus sich sprechen, sondern sich auf bereits bestehende Sinn- und Lebenskontexte beziehen bzw. auf diese einwirken, bedarf es einer näheren Analyse des Zusammenhangs der ‚symbolinternen‘ Relationen mit ihren ‚symbolexternen‘ Relationen. Ohne die Kenntnis dieses Zusammenhangs kann auch nicht vermittelt werden, was das Spezifikum jener religiösen Symbole ausmacht, denen der Rang eines ‚Sakramentes‘ zugesprochen wird.“

  2. 2.

    Vgl. [6, S. 20]. – Es ist allerdings anzufragen, ob der „semitische“ Schöpfergott wesentlich als „männlich“ vorgestellt wurde.

  3. 3.

    Weitere Information auf den einschlägigen Internetseiten, vor allem auch in den ÖRK-Dokumenten; eines von 2011 trug den Titel Wasser und gerechter Frieden.

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Hilberath, B. (2016). „Wasser und Geist“ als Quelle des Lebens. In: Triebskorn, R., Wertheimer, J. (eds) Wasser als Quelle des Lebens. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-46268-3_5

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