Advertisement

Narbenbildung

  • K. HerrmannEmail author
  • U. Trinkkeller
Chapter

Zusammenfassung

Bei jeder Verletzung der Haut gerinnt das ausgetretene Blut und sorgt dafür, dass die Wundränder durch das Fibrin aus dem Blut verkleben und sog. Wundschorf die Blutung stillt. Die Wunde schließt sich zunächst mit einem provisorischen Gewebe (Granulationsgewebe), das von den Bindegewebszellen (Fibroblasten) gebildet wird. Durch Umbauvorgänge dieser provisorischen Matrix entsteht schließlich ein dauerhaftes Narbengewebe. Der physiologische Wundheilungsprozess endet also im Entstehen einer Narbe (lat. cicatrix). Die Narbe ist zunächst erhaben und besitzt eine rötliche bis tiefrote Farbe. Je stärker sich aber das Bindegewebe umbaut und strafft, desto stärker geht auch die Durchblutung der Narbe zurück. Das Narbengewebe sinkt leicht ein, verliert seinen roten Farbton und wird blass.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.GrimmaDeutschland
  2. 2.LeipzigDeutschland

Personalised recommendations