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Schlußwort

  • P. Theodor Wulf
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 25)

Zusammenfassung

So haben wir in schnellem Flug aus hoher Vogelschau ein Werk betrachtet, das man zu den größten Leistungen des menschlichen Geistes zählen muß. Wir haben es in der Weise kennengelernt, daß wir seinen Aufbau aus den ersten Anfängen bis zur jetzigen — Vollendung dürfen wir nicht sagen, denn es fehlt noch manches —, also bis zu seinem jetzigen Zustand Schritt für Schritt verfolgt haben. Wir haben zuerst gesehen, wie die junge Naturwissenschaft den Beweis erbrachte, daß diese ganze Schöpfung ein einheitliches Werk darstellt, von denselben Naturgesetzen beherrscht, aus denselben Stoffen gebildet. Durch diese erste Leistung wurde der Gegenstand der Naturforschung fest umrissen, in einen Rahmen eingespannt. Das war für die weitere Erforschung von der größten Bedeutung. Wenn die Himmelskörper, wie Aristoteles gemeint hatte, aus einem eigenen Stoff bestehen, der wesentlich verschieden ist von den Körpern auf unserer Erde, so wären sie dadurch in ewig unerreichbare Fernen gerückt. Jetzt wußte man, die Körperwelt bildet ein Ganzes, und wenn man an den Stoffen dieser Erde arbeitet, so arbeitet man doch an dem Ganzen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  • P. Theodor Wulf
    • 1
  1. 1.Ignatiuskolleg zu ValkenburgNiederlande

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