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Anreißbeispiele

Chapter
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Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 3)

Zusammenfassung

Aus dem Gebot, die tote Arbeitszeit zu verringern, folgt die Wichtigkeit aller Vorkehrungen, die zur Herabminderung der für die Anreißzeit verloren gehenden Zeit dienen. Gerade diese Vorgänge sind es, die so tiefgreifend und umfassend auf alle Bearbeitungsmethoden einwirken, daß sie auch beim Anreißen nicht außer acht gelassen werden dürfen. Die neue Zeit verkörpert die schärfste Betonung des Satzes: „Zeit ist Geld“. Infolgedessen soll nicht nur die Zeitdauer des Anreißens selbst, sondern auch die Zeitdauer jeglicher Unterbrechung beim Anreißen auf das erreichbar kleinste Maß verringert werden, und alle diesem Zwecke dienenden Vorkehrungen sind als zeitsparend zu bezeichnen. Die hierher gehörigen Mittel sind sehr mannigfaltig und immer tauchen neue auf. Leider werden sie zu wenig beachtet und zu selten in Anwendung gebracht. Ein Hauptgrund dafür ist, daß wir noch zu wenig ausgebildete Anreißer haben, und davon wiederum ist die Ursache die, daß die Werkstätten noch zu häufig von Meistern geleitet werden, die auch hier mit Hartnäckigkeit am Althergebrachten hängen. gebrachten hängen. Leider ist auch die Literatur über Neuorganisation der Werkstätten nur für Werke mit Massenfabrikation oder Sonderfabriken zugeschnitten, und es wird von den zur Organisation angestellten Herren meist versucht, die in diesem oder jenem Werke mit Massenfabrikation studierten Einrichtungen getreulich zu übertragen, ohne Rücksicht auf die Eigenart des Werkes und ohne Rücksicht auf die im Werke tätigen Personen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

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