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Die Errichtung von Vollapotheken

  • A. Springfeld

Zusammenfassung

Bis zum Erlasse der Gewerbegesetze der Jahre 1810/11 wurden Apotheken auf Grund von Privilegien betrieben. Dies waren Gewerbegerechtigkeiten, welche die Landesherren, Später die Kommunen einzelnen Personen nur für ihre Lebensdauer verliehen: die eigentlichen Privilegien, oder an einzelne Familien und deren Nachkommen, sogenannte Realgewerbegerechtigkeiten, die vererbt, verkauft, verpfändet, verpachtet oder durch einen Verwalter ausgeübt werden konnten. Im engeren Sinne wurden die sogenannten radizierten Gewerbegerechtigkeiten, diejenigen, deren Gebrauch an den Besitz eines bestimmten Grundstückes geknüpft war, Realprivilegien, Realgerechtigkeiten genannt, und je nach dem Umfange der Betriebserlaubnis unterschied man Exklusivprivilegien, deren Besitzern der Alleinvertrieb von Medikamenten und ein Verbietungsrecht gegenüber der Konkurrenz zustand, von den einfachen Privilegien. Die ersten vom Landesherrn verliehenen Privilegien wurden verschenkt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1902

Authors and Affiliations

  • A. Springfeld

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