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Die Bekleidung

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Zusammenfassung

Die Fürsorge für die Bekleidung der Pfleglinge war unzweifelhaft Sache der Anstalt. Nun war es aber klar, dass die Bekleidung, welche die Anstalt für die Insassen derselben beschafft, nicht dazu: verwendet werden konnte, um sie den austretenden Geisteskranken mitzugeben. Schon wegen ihrer Auffälligkeit war eine Uebergabe eigentlicher. Anstaltskleidung ausgeschlossen. Es konnte sich vielmehr nur darurn handeln, den Geisteskranken Kleidung zu beschaffen, welche sie äusserlich nicht vom Publikum unterscheiden lässt. Man hätte daran denken können, die Beschaffung der Bekleidung den Pflegern zu überlassen, und das Pflegegeld um den entsprechenden. Betrag höher zu stellen; doch zeigt eine kleine Ueberlegung, class dies nicht nur unpraktisch und unökonomisch gewesen wäre, sondern sich mit der Auffassung der Familienpflege, wie sie durchgeführt wurde, nicht vertragen hätte. Die Beschaffung der Bekleidung für die Pfleglinge durch die Pfleger hätte die Anstalt stärker an die einzelnen Pflegestellen, gebunden, als wünschenswerth gewesen wäre, und hätte nur dazu führen müssen, auf Seiten der Anstalt ein Interesse daran zu schaffen, dass die einzelnen Pflegestellen auch besetzt würden, was durchaus zu vermeiden ist. Das Interesse daran, class eine einzelne Pflegestelle in Besetzung genommen wird, darf nur der betreffende Pfleger haben.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1893

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