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Ermittlung und Verwertung der Abkühlungsgröße bei außenklimatischen Untersuchungen

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Zusammenfassung

Von der eigentlichen Klimakunde hat sich in den letzten Jahrzehnten eine neue Wissenschaft, die Bioklimatologie, abgezweigt. Sie beschäftigt sich mit den Einwirkungen verschiedener Klimabedingungen auf Mensch, Tier und Pflanze. Soweit es sich dabei um den Menschen handelt, wandte man sich in diesem Wissenschaftsgebiet sehr bald der besonders wichtigen Frage zu, wie bestimmte Klimaeinflüsse oder auch Klimaänderungen zu Erholungs- oder Heilzwecken im Dienste der Gesunderhaltung der Menschen ausgenutzt werden können. So entstanden die medizinische Klimatologie und die heute in starkem Aufschwung begriffene Kurortklimatologie. Verschiedene Kurorte und Bäder haben bereits eigene klimatologische Forschungsstellen eingerichtet, um die Besonderheiten oder Vorzüge ihres Ortsklimas feststellen zu lassen und den Arzt bei der klimatherapeutischen Behandlung der Kranken zu unterstützen. Die hierfür erforderlichen Beobachtungen erstrecken sich gewöhnlich auf die Ermittlung der wichtigsten meteorologischen Elemente, ferner der Abkühlungsgröße, der Gesamtstrahlung, der Ultraviolettstrahlung, des Staub- und Ionengehaltes der Luft und schließlich auf Bestimmungen der Luftkörper und Frontdurchgänge.

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Notes

Hinweis

  1. 1.
    Lehmann, Helmar: Mikroklimatische Untersuchungen der Abkühlungsgröße in einem Waldgebiete. Veröff. Geophysik. Inst. Univ. Leipzig 7, H. 4, 233–235 (1936).Google Scholar
  2. 1.
    Vgl. Simpson: Some aspects of open-air education. J. of Hyg. 37, 225 (1937).CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1937

Authors and Affiliations

  1. 1.Versuchsanstalt für Heiz- und LüftungswesenTechnischen Hochschule BerlinDeutschland
  2. 2.Regierungsrat im ReichsgesundheitsamtBerlinDeutschland

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