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Krampfadern pp 10-33 | Cite as

Therapie

Chapter
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Part of the Bücher aus der Ärztlichen Praxis book series (BAP)

Zusammenfassung

In älteren Zeiten erschöpfte sich die Therapie in Bettruhe und Kompressionsbehandlung der erweiterten Adern. Wir müssen auch jetzt noch davon Gebrauch machen, wenn sich radikalere Methoden aus irgend einem Grunde verbieten. An Stelle der früher gebräuchlichen Flanellbinden bevorzugt man jetzt elastische Binden (Ideal- oder Tetrabinden). Wohlhabenden Kranken kann man auch gewirkte Gummistrümpfe verordnen, die nach Maß angefertigt werden. Am Unterschenkel werden diese Strümpfe von den Kranken angenehm empfunden, solange sie ihre Elastizität bewahren; am Oberschenkel rutschen sie aber leicht ab. Meistens sind die Gummifäden nach etwa drei Monaten überdehnt, so daß neue Strümpfe angeschafft werden müssen. In letzter Zeit liefern unsere medizinischen Warenhäuser auch gewirkte Baumwollstrümpfe von hoher Elastizität, die infolge einer besonderen Art der Maschen durch den Längszug des Strumpfhalters eng an das Bein angepreßt werden und gut komprimieren. Noch besser sollen gewirkte Seidenstrümpfe sein. Für die meistens armen Patienten, die das Hauptkontingent zu der Erkrankung stellen, kommen alle derartigen Behelfe nicht in Betracht. Man empfehle ihnen die elastischen Binden, die gewaschen werden können und weitaus billiger sind.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1930

Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

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