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Physiologisches über die Blutströmung in den Beinvenen

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Part of the Bücher aus der Ärztlichen Praxis book series (BAP)

Zusammenfassung

Die Rückbeförderung des Blutes aus den Venen der unteren Extremität zum Herzen ist schon unter normalen Umständen nicht einfach. Man darf sich nicht vorstellen, daß das Blut wie die Flüssigkeit in einem starren U-Rohr nach dem Gesetze der kommunizierenden Gefäße in beiden Schenkeln gleich steht. Denn die Blutgefäße sind nicht starre, sondern elastische Röhren, deren Weite überdies von nervösen Einflüssen abhängig ist. Ferner ist zwischen die Arterien und Venen ein Kapillar-system eingeschaltet, das zwar, wenn man die Querschnitte aller Kapillaren addiert, die Weite der zuführenden Arterie 500fach übertrifft, aber infolge der Enge der einzelnen Kapillaren doch als Schranke wirkt, an der sich die treibende Kraft des Herzens bricht. Jenseits dieses Hindernisses, im Gebiete der kleinen Venen, aus denen das Blut in die großen Venen fortgeleitet wird, müssen neue Kräfte wirksam werden, um das Blut herzwärts zu treiben. Die in den Venen nachweisbaren Klappen (Abbildung 2), welche so angeordnet sind, daß das Blut gegen das Herz zu strömen kann, aber nicht zurück, bewei sen uns, daß es langsam und nicht ste tig wirkende Kräfte sind, welche sich die Natur für diesen Zweck zunutze macht.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1930

Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

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