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Einleitung

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Zusammenfassung

Die mechanische Technologie ist die Lehre von der mechanischen Verarbeitung der Rohmaterialien zu Gebrauchsgegenständen.

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Literatur

  1. 1).
    Siehe „Technische Blätter“ 1906 (S. 73), seit welchem Jahre der Verfasser über diesen Gegenstand an der technischen Hochschule in Wien ein Kolleg mit folgendem Programme liest: I. Über das Wesen der bleibenden Form-änderungen (Flüssigkeitsbegriff, innere Reibung, Fließen fester Körper, die „Fließkurve” und deren Bedeutung für die Materialprüfung, Einschlägiges aus der biologischen Metallographie usw.). H. Technologische Grundeigenschaften (Härte, relative und absolute Härtebestimmung, Zähigkeit und Schmeidigkeit, Sprödigkeit, Bildsamkeit usw.). HII. Einfache, bei bleibenden Form-änderungen auftretende Beanspruchungen (Zug, Druck, Schub usw.) und Hypothesen über deren gegenseitige Beziehungen (Theorien vonDuguet, Mohr und Rejtö, Bestimmung der Fließkurve aus dem Zug-, Druck- und Torsions-diagramm usw.). IV. Zusammengesetzte bei bleibenden Form-änderungen (insbes. beim Biegen, Stanzen, Walzen, Hämmern, Scheren, Lochen, Hobeln) auftretende Beanspruchungen mit besonderer Berück-sichtigung der Deformationswiderstände. V. Über den Kraftbedarf von Werkzeugmaschinen.Google Scholar
  2. 2).
    Die übliche Übertragung derartiger Hypothesen auch auf den Bruchzustand scheint uns schon darum unzulässig, weil die Eigenschaften, insbesondere schmeidiger Materialien, sich während der dem Bruche vorangehenden Deformation bei verschiedenen Beanspruchungsarten oft verschieden ändern.Google Scholar
  3. 3).
    A. Rejtö, „Die innere Reibung der festen Körper als Beitrag zur theoretischen mechanischen Technologie“ — deutsch von K. Gaul — Leipzig 1897, Artur Felix.Google Scholar
  4. 4).
    Über die weitere Aus- und Umgestaltung der Rejtöschen Theorie vergl. „Baumaterialienkunde“, Jg. 1900 u. f.Google Scholar
  5. 5).
    Die meisten Körper, wie z. B. die Metalle, bestehen nicht aus gleichartigen Massenteilchen, sondern aus mehr oder weniger unregelmäßig abgegrenzten Gruppen unzähliger gesetzmäßig angeordneter Moleküle, sogenannter „Gefüge-elemente“ oder „Krystallhörner”, welche sieh häufig nach ähnlichen Gesetzen deformieren wie der Gesamtkörper. Die so entstehende Körperstrutur wird natürlich die lokalen Deformationen beeinflussen.Google Scholar
  6. Für unsere Betrachtung ist dies jedoch von mehr untergeordneter Bedeutung, da die Größe der Krystallkörner gegen jene der betrachteten Deformationen wesentlich zurücktritt.Google Scholar
  7. Hierzu sei erinnert, daß der Begriff der Homogenität überhaupt eigentlich nur ein relativer ist. Treffend sagt diesbezüglich ‘Bouasse: „Wer sagt denn, daß die unter dem Mikroskope als homogen erscheinenden kleinen Bestandteile des heterogenen Stoffes nicht auch heterogen sind? Gibt es ein notwendiges Band zwischen der wirklichen Homogenität und der, nur scheinbaren? Kann nicht jedes unendlich kleine Teilchen eine vollständige Welt in sich sein, vollständig heterogen und das Ganze, trotz der Heterogenität der Elementarbestandteile, doch vollständig homogen unter dem Mikroskope erscheinen? (Nach A. Voi gt, Verhandlungen des Vereines zur Beförderung des Gewerbefleißes, Okt. und Nov. 1907, S. 475.)Google Scholar
  8. 6).
    Der Begriff der inneren Reibung fester Körper dürfte von W. Tho m s o n LProc. Roy. Soc., Mai 1865) eingeführt worden sein.Google Scholar
  9. 7).
    Im allgemeinen wächst die innere Reibung mit der Härte, der spezifischen Schiebung, der Druckspannung (senkrecht zur Gleitfläche) und der Ver-schiebungsgeschwindigkeit; doch ist die Größe dieser Einflüsse bei verschiedenen Materialien oft recht verschieden.Google Scholar
  10. Hiernach unterscheiden sich auch die Grenztypen der „festen“ und der „flüssigen” Körper, indem für den Ruhezustand (also für die Verschiebungsgeschwindigkeit gleich Null) bei ersteren R 0, bei letzteren aber - trotz oft nicht unbeträchtlicher Kohäsion (vgl. O. Lehmann, „Molekularphysik“, 1. Band, S. 243 — Leipzig 1888, Engelmann) — R = 0 ist.Google Scholar
  11. 8).
    Die eigentlichen Ursachen der elastischen Deformierbarkeit sind bekanutlich noch nicht aufgehellt, daher man sich derzeit noch begnügen muß, die am Gesamtkörper beobachtete elastische Deformierbarkeit durch die gleiche Eigenschaft der Körperelemente zu „erklären“.Google Scholar
  12. 9).
    Daß bleibende Deformationen durch Biegung auf Zug- und Druck- beanspruchungen zurückführbar sind, wurde früher schon anderorts ausgeführt. Vgl. P. Ludwik, „Technologische Studie Tiber Blechbiegung, ein Beitrag zur Mechanik der Formänderungen“ — „Technische Blätter”, 1903, Seite 133 und „Zur Frage der Spannungsverteilung in gekrümmten stabförmigen Körpern mit veränderlichem Dehnungskoeffizienten“ — „Technische Blätter” 1905, Seite 1.Google Scholar
  13. Eine kurze vorläufige Mitteilung über die Beziehung zwischen Zug-, Druck-und Torsionsdiagramm veröffentlichten wir unter dem Titel: „Über Grundlagen der technologischen Mechanik“ in der „Österr. Wochenschrift für den öffentlichen Baudienst” 1908, Heft 42, S. 762 and (auszugsweise) in den Berichten des Kopenhagener internationalen Materialprüfungskongresses, September 1909.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1909

Authors and Affiliations

  1. 1.WienDeutschland

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