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1875. Der Röstel’sche Entwurf. — Beschluss des Aerztetages. — Neue Phöbus’sche Schrift. — Hamburger Delegirtenversammlung. — Entwurf des Directoriums des D. Apotheker-Vereins

  • H. Boettger

Zusammenfassung

Gleich der langen Reihe seiner Vorgänger ging auch das Jahr 1875 dahin, ohne die einheitliche Apothekengewerbe-Gesetzgebung für das deutsche Reich zu bringen. Nachdem es bekannt geworden war, dass das Reichskanzleramt im Hinblicke auf die Resultate der angestellten pharmaceutischen Enquête von einer gesetzlichen Regelung der Materie abzustehen beabsichtige, hatte, wie bereits mitgetheilt, die diesfallsige Agitation aufs Neue ihren Lauf genommen und zwar wie üblich in Gestalt zahlreicher, dem Reichtage übermittelter Petitionen. In dem schriftlichen Berichte, welchen die 1874er Petitionscommission (Ref. Dr. Thilenius) darüber für das Plenum ausarbeitete, wurde, wie bereits erwähnt, constatirt, dass namentlich die Unsicherheit über das Princip, für welches die Gesetzgebung sich schliesslich entscheiden werde, den Apothekerstand schwer bedrücke. Nichtsdestoweniger wurde der Antrag des Referenten, „bei Ueberweisung der Petitionen an den Reichskanzler das Ersuchen um Beschleunigung der Regelung zu stellen,“ abgelehnt und lediglich beschlossen beim Reichstage „die Ueberweisung der Petitionen an den Reichskanzler als Material zur gesetzlichen Regelung des Apothekengewerbes“ zu beantragen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1882

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  • H. Boettger

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